Was einen Lieblingstag ausmacht: Zucchini-Blaubeer-Flammkuchen mit Avocado

Es gibt Tage da müht man sich ab fünf schöne Dinge für die abendliche Bilanz zu finden, um glücklich einzuschlafen (es macht wirklich glücklich, wenn man es schwarz auf weiß vor sich stehen hat!) und es gibt Tage, wie heute, da stimmt alles. Sowas nennt man Leben - mit seiner bekannten Charaktereigenschaft: Launischkeit. 

Heute ist ein Lieblingstag unter vielen Lieblingstagen des Jahres! Ein anderer würde behaupten es wäre ein Tag wie jeder andere, aber das stimmt nicht, denn jeder Tag ist einzigartig, so wie jeder Mensch einzigartig ist, und sollte gefeiert werden. Warum immer den richtigen Moment abpassen um etwas zu tun oder nicht zu tun. Wenn es eine Kleinigkeit ist, die beglückt, warum dann nicht feiern und das Glück noch mehr auskosten :) 

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  HAPPY MONDAY

Nichts da mit Blaumachen! Glücklich in die Woche mit Bulgur-Blaubeer-Paprika-Salat 

Ich habe mir etwas Neues für euch überlegt: Jeden Montag möchte ich ein Stück Glück mit euch teilen, denn Essen macht glücklich, vor Allem, wenn man Zutaten verwendet, die Serotonin ausschütten. Vor kurzem habe ich Beerenfrüchte wenig geschätzt, wusste nicht so recht, was ich mit ihnen anfangen sollte. So klein und empfindlich wie sie sind, muss man sie schnell essen und wissen, wie sie am besten schmecken. In Kombination mit Joghurt oder Quark kennt man sie, in Kuchen, Muffins und Pfannkuchen tauchen sie insbesondere zwischen Juni und Oktober auch auf. Bei der Arbeit sind mir letzte Woche allerdings ein paar herzhafte Rezepte in die Finger gekommen. Das muss mich beeinflusst haben, denn seitdem begleitet mich der Gedanke an Beeren, klein und süß, verwunderlich also dass ich sie nicht früher lieb gewonnen habe. Insbesondere, weil sie voller wunderbarer Inhaltsstoffe stecken: 

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Pasta e Basta - Aber leggero! Zucchini-Spaghetti mit Peperonata und Tintenfisch

Pasta, aber leicht? Was soll das denn? Naja, ich finde zum Spaghetti essen gehört eine besondere Art von Esskultur, die man auch in leichten Gerichten reproduzieren kann: Das Aufdrehen der Nudeln zum Beispiel, die meist zu lang sind, dass man sie vorsichtig schlürft ohne den Anschein zu erwecken, man könnte sich zu Tisch nicht benehmen. Der Haufen Pasta auf dem Teller, dem man nicht widerstehen kann, denn wer liebt sie nicht die langen Kohlenhydrate. Die karierte Tischdecke beim Italiener. Italienische Melodien im Ohr.

Nun komme ich zum Punkt: Hat mich doch letztens eine Kollegin gefragt, was mir zum Thema Vitalität einfällt, bin ich mit Begriffen wie Sport und Ausgeglichenheit hervorgekommen. Beides beeinflusst mich positiv, gerade in letzter Zeit habe ich es geschafft, mich rundum lebendig, also vital zu fühlen. Das liegt bestimmt zu großen Teilen daran, dass ich Wert auf gesundes Essen lege, mich viel bewege aber auch - das ist nicht zu vernachlässigen an Lebensglück. Um noch mal auf mein Abendessen zurück zu kommen: Ich esse abends ungerne Kohlenhydrate. Davon werde ich müde und träge und das passt mir gar nicht, wenn ich den ganzen Tag schon im Büro am Schreibtisch Platz genommen habe. Mich zieht es eher nach Draußen an die frische Luft, auf leichten Füßen natürlich. Daher also mein Tipp, der auf jeden Fall eine Kostprobe Wert ist: Zucchini-Spiralen alias Zucchini-Spaghetti.

Zutaten für 1-2 Portionen:

  • 2 kleine Zucchini
  • 1 Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1 Dose in Olivenöl eingelegte Tintenfischstücke
  • 2 Zweige Zitronenthymian
  • 10 Blätter Zitronenbasilikum
  • etwas Rucola zum Garnieren
  • Piment d’Espelette
  • Salz
  1. Zucchini waschen und mit einem Spiralschneider in Spaghettiform oder in lange Julienne schneiden.
  2. Knoblauch und Schalotte fein hacken. Paprika waschen und fein würfeln. Kräuter waschen und hacken.
  3. Tintenfisch abtropfen lassen und Öl auffangen. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und darin Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Paprika dazugeben und 3-5 Min. mitbraten. Salzen, etwas scharf mit Piment d’Espelette und Kräutern würzen. Tintenfischstücke kurz zum Erwärmen mitbraten.
  4. Den Boden einer zweiten Pfanne mit wenig Wasser bedecken und aufkochen, die Zucchini hineingeben und 3-4 Min. mit etwas Salz bissfest dünsten. Abgießen und kalt abschrecken. Einen weiteren Esslöffel Öl in die Pfanne geben und die Zucchini nochmals kurz anwärmen.
  5. Zucchini mit Paprika und Tintenfisch sowie etwas Rucola servieren.
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HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Klein und fein: Avocado-Spargel-Tintenfisch-Tartar

Gewürfelt, gerieben, geraspelt, gehackt, geschnitten, gestiftet. Es gibt so viele Möglichkeiten Lebensmittel zuzubereiten und damit die Individualität einer Zutat hervorzuheben. Manchmal braucht es nicht viel Würze, gerade im Frühling, wo die Natur uns mit einer Geschmacksvielfalt und -tiefe verwöhnt, da mag ich es sehr gern, die Einfachheit hervorzuheben. Heute also grün pur.

Feine Scheiben garen schneller, behalten ihr Aroma und zergehen ganz sanft auf der Zunge. Kleine Würfeln mischen sich hervorragend mit den dazu gegebenen Aromen und regen dazu an, jeden kleinen Bissen bewusst zu schmecken und zu genießen. Diese beiden Zubereitungsarten sind gerade meine Lieblinge, nicht nur, weil die Garzeit kurz ist und ich abends nach Feierabend so schnell ein köstliches Gericht auf dem Teller habe, sondern weil ich es spannend finde, wie ganz einfache Zutaten ihren Geschmack entfalten.

Hier heute also ein Tartar, das nicht zuletzt durch die Anrichtung im Glas meine Sympathie erntet. Einfach mariniert mit Zitronensaft, Olivenöl und etwas Kreuzkümmel schmiegen sich Avocado, grüner Spargel und Tintenfisch genüsslich aneinander. 

Draußen fing es an zu schütten. Wie an lauen Sommerabenden habe ich die frische, erdige Luft genossen und mich mit meinem Verrine-Glas auf dem Balkon gesetzt und genossen. Die frische Luft, die klaren Strukturen in meinem Glas, die natürlichen, unverfälschten Essenzen auf meiner Zunge. Fast vollkommene Natürlichkeit. Fast daher, dass die Zutaten nicht roh, sondern gekocht waren. Ich tue meinem Magen nichts Gutes, wenn ich direkt vom Baum esse sozusagen. Aber wer es verträgt, immer nur zu, es gibt geschmacklich einiges zu entdecken, wenn man Lebensmittel in seiner Urform probiert. Rohes Jakobsmuschel-Sashimi habe ich letztens serviert bekommen mit einem Tropfen Sesamöl und frischem Ingwer, einen grünen Salat mit Thunfischcarpaccio und simpler Vinaigrette gab es letzte Woche beim Portugiesen. Beides sehr lecker und keineswegs “fischig” wie man es sich vorstellt.

Aus den USA schwappt auch gerade die “Raw Food” Bewegung herüber, die sogar schon rohe Pizzakreationen hervorgebracht hat. Mich fasziniert und inspirieren solche neuen Experimente, aus geschmacklichen und gesundheitlichen Gründen gleichermaßen. Wäre ein Dehydriergerät nicht so kostspielig, hätte ich große Freude daran mir Zucchini-Wraps oder Karottenpapier mit Blüten zu zaubern. Geschmacklich mit Sicherheit innovativ und optisch hübsch (ich mag schöne Dinge: insbesondere Farben, Punkte, Blüten und Ornamente). Dann spar ich also noch ein bisschen und erfreue mich vorerst an dieser Kreation:

Zutaten für 2 Gläser:

  • 6 Stangen feinen grünen Spargel (am Besten Bioanbau aus Deutschland, wenn wir hier schon von Natürlichkeit sprechen)
  • 1 reife Avocados, fein gewürfelt
  • 2 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
  • 2 Dosen Tintenfisch in Olivenöl (aus nachhaltiger Fischerei), klein gehackt
  • 1 Zitrone
  • 1/2 Chilischote, gehackt
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  1. Den Spargel in feine Scheiben schneiden und in etwas Öl zusammen mit den Frühlingszwiebeln bei mittlerer Hitze bissfest garen.
  2. Die Zitrone auspressen, mit Chili, 2 EL Olivenöl vom Tintenfisch sowie Kreuzkümmel verrühren und darin das Gemüse mit dem Tintenfisch marinieren.
  3. In Gläsern anrichten und genießen.
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Sellerie-“Couscous” mit blanchiertem Gemüsesalat

Abends esse ich gerne leichte Gemüsegerichte, die schnell gehen und gut schmecken. Wie kann ich Nudeln und Getreide ersetzen habe ich mich also gefragt. Da kam mir Eric Riperts Couscous-Idee doch sehr gelegen. Der Couscous besteht bei mir aus Knollensellerie, als Gemüse dazu habe ich Fenchel und Möhrchen blanchiert und mit einer Kräutersenf-Vinaigrette serviert.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1/4 Knollensellerie
  • 1/2 Fenchelknolle
  • 1 mittelgroße Karotte
  • frischer Thymian
  • 1 TL Dijon-Senf mit Kräutern
  • 1 EL Weißweinessig
  • 3 EL Olivenöl
  • Meersalz
  • Pfeffer
  1. Den Sellerie schälen und in der Küchenmaschine hacken, bis er eine körnige Konsistenz hat. 
  2. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, Salz dazugeben und den in Streifen geschnittenen Fenchel und Möhrenstifte darin blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Abtropfen lassen und mit einer Vinaigrette aus Salz, Senf, Öl und Essig vermischen.
  3. Den Boden einer Pfanne gerade mit Wasser bedecken und aufkochen lassen, den Sellerie-Couscous hineingeben und weich dünsten. Salzen, Pfeffern und mit Thymian bestreuen.
  4. Den Sellerie-Couscous auf einem Teller anrichten, das Gemüse darauf platzieren und servieren.
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Sommerliche Paprika-Avocado-Suppe mit Chili und Weißwein

Ich hatte Paprika, Avocado und Möhren im Kühlschrank. Von Möhrensuppe habe ich gerade genug, weil ich in letzter Zeit öfter mal eine gekocht habe. Das tolle an Avocados ist, das man sie nicht kochen muss und so ganz schnell etwas daraus zaubern kann. Aber heute wollte ich sie mal warm genießen und das Experiment ist gelungen. Hier also das Rezept für eine schnelle Paprika-Avocado-Suppe verfeinert mit einem Schuß Weißwein und Chili.

Eine angenehm scharfe, wärmende Suppe, die ich unbewusst der 5-Elemente-Küche angepasst hab. Ich glaub ich versuch mittlerweile herauszuschmecken, was für meinen Geschmack fehlt und ergänze dann meistens das, was auch in der 5-Elemente-Küche gefehlt hätte.

  • 1 gelbe Paprika (ich denke eine rote Paprika hätte eine schönere Farbe hervorgebracht) (Erde)
  • 1/2 reife Avocado (Erde)
  • 1/2 rote Zwiebel (Metall)
  • 2 Scheibchen einer frischen Chilischote (Metall)
  • heiße Gemüsebrühe (Feuer)
  • Weißwein (Holz)
  • edelsüßes Paprikapulver (Feuer)
  • 1 Zweig Thymian (Metall)
  • Salz (Wasser)
  • Olivenöl (Erde)
  1. Einen Topf erhitzen, darin 1 EL Olivenöl warm werden lassen und 1/2 rote Zwiebel darin glasig dünsten. Paprikastücke dazugeben und 5 Minuten mitdünsten. Mit einem Schuß Wein ablöschen und kurz aufkochen.
  2. Das Paprikagemüse, Thymian und Chili mit Brühe bedecken und 20 Min. köcheln lassen. 
  3. Die Suppe salzen und mit der Avocado pürieren. Mit Paprikapulver und Salz abschmecken. Bei Bedarf einen Schuß Sahne dazugeben und servieren. Aber eigentlich ist das nicht von Nöten, da die Avocado einen hohen Fettgehalt hat und der Suppe eine cremige Konsistenz verleiht.
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Sommerliche Reisteigrollen mit Garnelen, Wildreis und Aioli

Zutaten für 2 Rollen (entweder für 2 Personen als Vorspeise oder als Hauptgericht für 1 Person):

  • 1 kleine Zucchino
  • 2 kleine Möhren
  • 1 Tasse gekochten Wildreis
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Sesam
  • 1 Garnelenspieß oder 6 Garnelen
  • Sojasoße oder Cashewmus (kann man leicht selber machen: einfach Cashewkerne über Nacht einweichen und mit etwas frischem Wasser, Gewürzen und Zitronensaft pürieren)
  • 2 Reisteigblätter (vom Asialaden)
  1. Zucchino und Möhren in feine Stifte schneiden und in etwas Rapsöl andünsten, den Reis dazugeben und etwas erwärmen. Das Gemüse beiseite tun und den Garnelenspieß anbraten.
  2. Reisteigblätter unter laufendem Wasser anfeuchten und auf ein Kuchenbrett legen. Frühlingszwiebel längs halbieren und jeweils die Hälfte in die Mitte des Reisteigblattes legen. Darauf Gemüse und Reis verteilen. Mit geröstetem Sesam bestreuen und 1 EL Cashewmus oder etwas Sojasoße obendrauf geben. Zuletzt die Garnelen obendrauf legen und das Reispapier vorsichtig einrollen.
  3. Mit Aioli servieren.

Zutaten für Aioli:

  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1/4 Tl Dijonsenf
  • 1/2 El Zitronensaft
  • 1 Eigelb
  • 75 ml Olivenöl
  • 75 ml Sonnenblumenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  1. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Mit Senf und Zitronensaft in einer Schüssel verrühren. Eigelbe zur Knoblauchmischung geben. Mit einem Schneebesen ca. 1 Minute verquirlen.
  2. Dann Oliven- und Sonnenblumenöl angsam tropfenweise und unterständigem Rühren zugießen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Aioli salzen und pfeffern.
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