For Restaurant Day: Cinnamon Rolls
It’s almost spring, people are willing to go out - for a walk, for a lunch or for a brunch. As it was Restaurant Day yesterday, I finally organized my own little Pop-Up Restaurant with a friend of mine. We had so much fun preparing danish breakfast and getting to know people all over the world popping by in our little place. Everybody whom missed this event, you can be sure I will do it a second time - in Brussels and soon maybe Berlin!
Recipe: I’m working on a gluten-free and dairy-free cinnamon roll recipe! Be curious!
For instant, have a look here.
Geschenk in letzter Minute: Fruechtebrot in der Casserole
Im Sommer betören uns die frischen Früchte, im Winter honigsüße Trockenfrüchte. Obwohl ich das ganze Jahr hindurch Datteln, Feigen, Aprikosen und Rosinen naschen kann, haben diese Süßigkeiten für mich doch etwas besonders weihnachtliches an sich – man denke nur an Elisenlebkuchen, Stollen und eben Früchtebrot. Mehr Frucht als Brot, Nuss und Frucht, das ist sein Qualitätsmerkmal. Hausgemacht schmeckt es am Besten, mit gesalzener Butter eine doch so simple Köstlichkeit. Und nun ist es wieder soweit: die Weihnachtszeit ist da. Immer wieder erfreut mich die Zeit der Besinnung auf Freunde, Familie und den Anlass den Geliebten Menschen um mich herum eine Freude zu machen. Wie wäre es also mit einem im Topf gebackenen und gleichzeitig verpackten Brötchen. Im Rahmen der Brigitte Weihnachts-Bloggerei schenke ich euch eine Idee für die Weihnachtsbäckerei. Hier geht’s zu brigitte.de

Musée de la Gourmandise and Chestnut-Cookies
I was thinking about how to create a cookie recipe without using butter and less sugar. I ran out of lactase, so I can’t eat dairy products at this moment - hard christmas time. I remembered the sweet taste of chestnuts and was excited about how it will work out to use them for my christmas bakery - a similar idea like Elisenlebkuchen which basically consist of nuts and dried fruits.
For 20-30 Cookies:
- 200 g precooked chestnuts
- 100 g buckwheat flour
- 1 egg
- 2 tbsp gingerbread spice
- 100 g ground almonds
- 2 tsp baking powder
- 5 medjool dates
- 50 g candied orange peel (orangeat)
- 1 tsp orange blossom water (optional)
- 2 tsp cacao nibs (optional)
- 2 tbsp date sirup (or more if you want)
- Mix the dry ingredients, mash the chestnuts.
- Heat the oven on 175°C.
- Incorporate orange blossom water, the egg, orange peel, dates and the date sirup into the dry mixture. Knead with your hands until obtaining a sticky dough.
- Place little heaps of dough on a baking sheet and bake for about 15 Min.
Cookies
Diving into a nostalgic world, Bruxelles: Fig and Pear Tarte with coconut cream
Es ist Sonn(en)tag, Tag der Ruhe, Zeit um den Herbst zu feiern! Gestern war Samstag, Tag der Erledigungen, Regenwetter. Trotz dessen hab ich mir gestern einen netten Tag gemacht, denn es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung beziehungsweise Beschäftigung. Nach dem Frühstück hab ich mich daran gemacht Teig zu kneten und mich auf köstliche Sonntagstörtchen zu freuen. Für die Einweihungsfeier unseres Studiengangs haben wir Food Designer uns ein Farbkonzept überlegt, gestern habe ich mich also an Weiß - Birnen-Joghurt-Tartes - probiert.
Über die Hoffnung und Geburtstagsglück: Gewürzkuchen
Ein Tag vor meinem Geburtstag lag ich im Bett und dachte darüber nach, warum ich als Kind vor Vorfreude nicht schlafen konnte. In der Nacht vor diesem Geburtstag lag ich vor Allem wach, weil ich etwas beunruhigt an den bevorstehenden Umzug denken musste und daran, ob ich für mich einen Kuchen backen sollte. Weitere Planungen, wie ich den Abend verbringen würde, hatte ich nicht, denn in meiner neuen Heimat, ist der Rhythmus noch nicht gefunden.
Was ist es, was wir als Erwachsene verlieren? Wo ist die Vorfreude, das Kribbeln im Bauch, die hellwachen Nächte bis zum Morgengrauen, weil man es kaum erwarten konnte endlich Geburtstag zu haben. Ist es das Wissen darüber, was uns erwartet? Ist es Enttäuschung, dass wir selbst einladen und Kuchen backen müssen? Ich habe darüber nachgedacht, warum ich mir vor allem dieses Jahr gewünscht hätte, meinen Geburtstag ausfallen zu lassen und mir ist eine Idee gekommen: Hoffnung.
Als Kind haben wir Hoffnung, wir hoffen darauf, dass unser Geburtstagstisch mit vielen hübschen Geschenken geschmückt wird. Wir freuen uns einmal im Jahr Mittelpunkt des Geschehens zu sein und einen Tag lang verwöhnt zu werden. Je älter wir werden, verliert der Geburtstag an Bedeutung, wir hoffen nicht mehr auf einen geschmückten Geburtstagstisch - einerseits weil wir meistens arbeiten und nicht den Morgen mit Geschenke auspacken verbringen können und andererseits weil wir eher mal einen Gutschein oder Umschlag zugesteckt bekommen. Ich möchte gar nichts dagegen sagen, denn ich finde es wunderbar Briefe und Karten zu bekommen, die von Herzen kommen - aber wenn nicht? Dann verlieren wir die Hoffnung, dass der Geburtstag etwas Besonderes ist. Dieses wie letztes Jahr hatte ich Pech mit meinem Geburtstag - beide Mal musste ich umziehen und beide Mal WUSSTE ich, dass mich keine Karten erwarten würden. So stirbt die Hoffnung. Hoffung ist die Erwartung, dass etwas Gewünschtes passiert. Als Kind hatten wir Wünsche - und oft wurden sie erfüllt und wenn nicht, dann blieb die Vorfreude. Als Erwachsener wünschen wir nicht mehr - aus Angst enttäuscht zu werden - oder weil wir glauben zu wissen, dass Hoffnung bedeutet zu scheitern.
Ich allerdings muss sagen, ich möchte wieder hoffen, denn es macht glücklicher als von vorne herein Wissen anzunehmen. Ich konnte auf keine Geburtstagspost hoffen und es hat mich an dem doch eigentlich schönen Tag unglücklich gemacht. Mir hat die Vorfreude auf eine Überraschungsparty, Gäste und selbstgebackenen Kuchen gefehlt.
Und zur Feier des Tages gabs also doch noch belgischen Geburtstagskuchen: Hoffen ist besser als Annehmen!
- 3 Eier
- 50 g Rohrohrzucker
- 90 g Honig
- 100 g Butter
- 5 EL Milch
- 160 g Vollkornmehl (Dinkel oder Buchweizen (glutenfrei)
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 TL Lebkuchengewürz
- Backofen auf 200° vorheizen. Eier und Zucker schaumig schlagen und mit Honig, Milch und der geschmolzenen Butter verrühren.
- Mehl, Backpulver und Gewürze vermischen und unter die feuchte Masse rühren.
- Eine Form fetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen. 30 Min. backen und mit Alufolie bedecken, falls der Kuchen zu dunkel werden sollte.
Zitroniger Aprikosen-Polenta-Kuchen + GlückLINKS Vorfreude ist die schönste Freude, sagt man so schön. Bald geht es für mich nach Brüssel: neuer Studiengang, neue Menschen, neues Leben. Leider muss man für Neues aber auch immer etwas Altes zurücklassen, so ist es nun mal. Ich bin keineswegs veränderungsscheu, ganz im Gegenteil, aber dieses Mal tue ich mich wirklich schwer Hamburg, die lieben Menschen, die ich in den letzten Jahren hier kennen gelernt habe, zu verlassen. Daher ist die Vorfreude noch ein bisschen gedämpft. Gestern Morgen allerdings, hat sich ein euphorisches Gefühl in mir breit gemacht. Dieses Gefühl, wenn man es als Kind nicht erwarten kann aufzustehen und das Adventskalendertürchen zu öffnen, Geschenke auszupacken oder in den Urlaub zu fahren. Für mich jetzt also das Türchen zur Welt, Brüssel. Das Geschenk zu wissen, wie ich meine Zukunft gestalten möchte und dass ich meinen Traumberuf gefunden habe. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an alle, die mich darin unterstützt haben, meinen Weg zu gehen, mir dabei geholfen haben, meine Leidenschaft zum Kochen karrieretauglich zu machen. Vielen Dank an die lieben Leute bei der Brigitte für die tolle Zeit! Und jetzt das Glück der letzten Tage: [[MORE]] Die Lieblingsrezepte der Brigitte-Redaktion Vom Reisen, von Messern und Kochen: Ich habe ein tolles neues Kochbuch geschenkt bekommen Dieser leckere Polenta-Kuchen aus dem Leon Backbuch Was hat euch denn so die letzten Tage erfreut? Ich freu mich über Kommentare und Posts. Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt! Ich habe mir einen sommerlich fruchtigen Kuchen erträumt, laktosefrei und möglichst glutenfrei und habe mich inspirieren lassen. Nach dem Rezept aus dem Leon Backbuch habe ich den Grundteig angerührt und anschließend noch mit Früchten bestückt. 250 g weiche Margarine oder Butterschmalz 250 g Rohrohrzucker 2 Bio-Eier 200 g Polenta (gibt dem Kuchen Biss) 100 g gemahlene Mandeln 1 TL Backpulver Schale von 3 Bio-Zitronen 3 EL Zitronensaft 500 g Aprikosen und nach Belieben Blaubeeren 3 EL Orangenblütenwasser Puderzucker zum Bestäuben Fett und Zucker schaumig schlagen, anschließend Eier gut unterrühren. Polenta, Backpulver und Mandeln vermischen und unter die Masse rühren. Zitronenschale fein abreiben und Zitrone auspressen. Backofen auf 170° Ober- und Unterhitze vorheizen. Aprikosen waschen, entkernen und halbieren. Zitronensaft und Schale mit dem Teig vermischen und die gesamte Masse in eine mit Backpapier ausgelegte 25 cm Springform geben. Die Früchte darauf verteilen und für 50 Min. backen. Den Kuchen mit 2 EL Orangenblütenwasser beträufeln und am besten über Nacht durchziehen lassen. Vielen Dank an Thomas Neckermann für das Kuchen-Foto!
Happy Monday
Blaubeer-Mohn-Tarte mit Zitronencreme und Hibiskusblütenguss
Kaffee und Kuchen, eine Sonntagstradition aus dem deutschen Sprachraum, gab es bei mir zu Hause selten. Wenn doch, dann natürlich à la Française mit bretonischem Far Breton oder einer schlichten aber köstlichen Tarte aux Pommes - Apfeltarte- und in der Pflaumensaison, durfte die köstliche Mirabellen-Tarte auch nicht fehlen. C’est tout - Das war’s aber auch schon mit der Kuchenbäckerei. Ah non! - Da habe ich die Geburtstage vergessen, also den Geburtstag meines Bruders und meinen, also einen. Zwillings-Geburtstag. Einmal mehr im Jahr hat meine Mutter also Kuchen gebacken. Ich habe mich immer sehr gefreut, man muss dazu sagen, nur deshalb hat sich meine Maman vermutlich dazu durch gerungen zu backen. Sie ist eher die leidenschaftliche Köchin, Pâtissière wollte sie nie werden. Freitag war ihr Freudentag: Bon Anniversaire, Maman! Meine Familie hat sich also angekündigt - es wäre doch schön gemeinsam einen Tag in Hamburg zu verbringen. Pourquoi pas? Warum auch nicht, denn selten habe ich die Gelegenheit Kuchen zu backen.
Vitamine und ein dekadentes Frühstück: Blueberry-Pancakes
Seitdem ich auf dem Markt Blaubeeren oder auch Heidelbeeren entdeckt habe, ging mir der Gedanke von Blaubeerpfannkuchen, Muffins, Beerentartes und Scones nicht mehr aus dem Kopf. Bei einem Stadtbummel in Eimsbüttel bin ich kürzlich an einer Bio-Konditorei vorbeigekommen und habe ein Stück Blaubeerkuchen mitgenommen, mich unter einen Baum gesetzt und genossen. Das Tolle an dem Kuchen war, dass er vollkommen gluten-und laktosefrei war und trotzdem wunderbar geschmeckt hat.
Die Farben des Sonnenaufgangs: Süßkartoffel-Quark-Pfannkuchen mit Nektarinen und Johannisbeeren
Ich bin eine Frühstücksliebhaberin! Egal wann ich aufstehe, das Frühstück fällt selten aus, obwohl ich auch gestehen muss, dass ich durchaus Herzhaftes zum Frühstück verspeise, somit also kaum ein Unterschied zum Mittagessen zu merken ist. Dieses Wochenende bin ich immer mit Sonnenschein aufgewacht, etwas Besseres gibt es doch nicht, um leicht aus dem Bett zu kommen. Um das Ganze noch zu toppen, habe ich dann noch ein köstliches Frühstück gezaubert - ganz in Pfirsichtönen, den Farben des Sommers. Papaya, Abricot, Grapefruit, Lachs, Pfirsich - alles Farbtöne, die mich in letzter Zeit sehr beschäftigen. Ich plane nämlich eine Feierlichkeit zum Anlass meiner Masterzulassung in Brüssel -in Pfirsichtönen. Es soll eine Art Gartenparty werden mit schöner Deko und einem Büffet, das zu meinem Sommerfarbkonzept passt. Voller Vorfreude auf diesen geselligen Abend mit Freunden bevor es mich in eine neue Umgebung verschlägt, kreiere ich schon seit Tagen gelb-orange Rezepte. Hier also Süßkartoffel-Pfannkuchen mit Pfirsichen.
Zutaten für 4-6 Pfannkuchen:
- 1 Süßkartoffel, gekocht und zerdrückt (ca. 300g)
- 2 Eier
- 100 g (Schafs-) Quark
- 40 g Kokosmehl
- 1 TL Backpulver
- 3 EL Pfeilwurzelstärke
- 1/2 TL Vanillepulver
- Ghee zum Braten
- Nektarinen
- Johannisbeeren
- Agavendicksaft, Honig oder Ahornsirup nach Belieben
- Süßkartoffel pürieren und mit abgetropften Quark und Eiern verquirlen.
- Mehl mit Backpulver, Vanille und Stärke mischen und mit der Eimasse zu einem homogenen Teig verrühren.
- Die Pfannkuchen in etwas Fett ausbacken und mit Nektarinen und Johannisbeeren servieren.
Die Liebe zum Französischen: Zucchini-Schafskäse-Cake
Dieses Wochenende ist gepackt mit Arbeit, aber spannender Arbeit auf einer Fotoproduktion. Voller interessanter Eindrücke bin ich heute Abend nach Hause geradelt und zur Feier des Tages scheint jetzt auch noch die Sonne. Nach einem Gespräch mit einer Französin heute Nachmittag, war mir plötzlich auch danach meine Wurzeln auszugraben, die Sonne zu genießen und kreativ zu werden.
Zutaten:
- 2 Zucchini
- 3 Eier
- 3 EL Kokosmehl
- 3 EL Buchweizenmehl
- 1 EL Olivenöl
- 1 EL Tahin
- 2 TL Backpulver
- 50 ml Weißwein
- 50 ml Milch oder Wasser
- 1 TL Salz
- 200 g Feta
- 100 g Ziegengouda
- 2 EL gehackte frische Kräuter (Basilikum, Thymian, Rosmarin)
- Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Eier, Milch, Öl, Wein und Tahin verquirlen.
- Zucchini fein raspeln, Käse hacken und beides unter die Eimasse mischen. Das Mehl dazugeben.
- Kräuter waschen und hacken und ebenfalls unterrühren.
- Alles in eine gefettete Springform oder Kastenbackform füllen und 20-30 Min. bei 200° Ober-und Unterhitze backen.
Lieblich rosa wie Rosenwasser und Rosmarin: Süßkartoffel-Tarte-Tatin mit Rosmarin-Confit
Ich habe eine Möglichkeit gefunden die rosige Süßkartoffel aus dem Asia-Laden zu verwenden. Rosig nicht nur wegen der Farbe, sondern auch wegen des Geschmacks. Als wäre die Pflanze in einem Rosenwasserbad gewachsen. Kombiniert mit dem ebenso aromatischen Rosmarin eine gelungene Kombination. Karamellig wie das Original ist diese Tarte Tatin auch durch die süßen lila Kartoffeln. Niedlich, lila, rosig. Ich habe sie ins Herz geschlossen.
Draußen ist es grau, mal wieder, da kommt diese Tarte genau richtig zur Abwechslung neben den frisch grünen Rezepten der letzten Wochen. Und trotzdem passt sie wunderbar zum Frühling, denn sie ist blumig, fliederfarben und wenn man sich Mühe beim Schichten der Scheibchen gibt, erhält sie eine schöne Rosettenform, blütengleich. Die Tarte Tatin ist so ein bisschen wie ich: halb französisch und halb persisch. Französisch da die Tarte Tatin als französischer Apfelkuchen seinen Ursprung hat und persisch, weil ich beim Duft der Knolle an persisches Rosenwassergebäck denken muss.
Zutaten für 6 kleine Förmchen:
Buchweizen-Mürbeteig:
- 250 g Buchweizenmehl
- 125 g Ghee/Butter/Margarine
- 1/2 TL Salz
- 2 EL eiskaltes Wasser
- Mehl, Salz und Butterstückchen vermischen, bis eine krümeliger Teig entsteht. Das eiskalte Wasser dazugeben und nur so lange kneten, bis der Teig zusammenklebt aber noch mürbe ist. Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie 1 Std. kühl stellen.
Füllung:
- 2 Süßkartoffeln
- 2 Schalotten
- 4 EL Olivenöl
- 2 EL Aceto Balsamico
- 1 EL Portwein
- 1 Zweig Rosmarin
- Süßkartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Öl bepinseln, salzen und im Ofen bei 180° ca. 15 Min. backen.
- Für das Confit die Schalotten schälen, fein schneiden und in Öl andünsten. Rosmarinnadeln dazugeben und solange weiter dünsten, bis die Schalotten glasig sind. Mit Portwein und Balsamico ablöschen und einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Den Ofen auf 190° erwärmen.
- Den Boden der Tarteformen mit Öl einpinseln. Die Süßkartoffelscheiben darin rosettenförmig eng aneinander schichten und mit Rosmarin-Confit bestreichen. Den Teig oben auf legen und den Rand gut in die Form drücken.
- Ca. 20 Min. backen, bis der Teig goldig gebacken ist. 5 Min. abkühlen lassen und aus der Form stürzen.
Zwieback mit Früchten und Nüssen
Ich bin keine Brotesserin. Zum Frühstück gibts bei mir immer gekochtes Getreide mit süßem Obst und Nüssen oder auch mal Herzhaftes wie Feta, Eier oder Rucola als Beilage. An warmen Sommermorgen esse ich am liebsten Quinoa mit Feta und Avocado. Im Winter genieße ich am liebsten wärmenden Milchreis oder Dinkelflocken. Und traditionelles Abendbrot gibt’s bei mir auch nicht. Ich esse sehr gern warum und mein Körper fühlt sich auch immer wohler, wenn ich ihn mit Gemüsesuppen versorge. Ab und zu mal, ist es aber natürlich auch lecker, ein Stück knuspriges Brot mit Käse oder Aufschnitt zu essen. Oder einfach nur mit echter salziger Butter aus Frankreich. Der Gedanke, selbst Zwieback zu machen, kam mir letztens als ich in einem Feinkostgeschäft “Toast for Cheese” entdeckte. Gute Alternative zu Brot, dachte ich mir, denn es hält sich, da getrocknet und man kann es auch als Snack rausholen, wenn Gäste kommen. Einen weiteren Vorteil sehe ich in der Tatsache, dass die traditionell chinesische Medizin Brot aufgrund der feuchten Konsistenz als belastend für den Körper ansieht. Mein Zwieback war zwar mal ein Brot, ist aber durch die doppelte Backzeit nun schön knusprig und trocken zu Zwieback geworden.

Zutaten für 4 Kastenformen:
- 1 kg Dinkelmehl
- 2 Packungen Trockenhefe
- 2 TL Salz
- 300 ml Sojamilch
- 300 ml Wasser
- 150 g Mandeln
- 150 g Pistazienkerne
- 150 g getrocknete Feigen
- 150 g getrocknete Aprikosen
- Mehl, Salz und Hefe vermischen. Warmes Wasser und Sojamilch nach und nach dazugeben. Zu einem gescheidigen Teig verrühren und auf zwei Schüsseln aufgeteilt zugedeckt 1 1/2 Stunden gehen lassen.
- In der Zwischenzeit das Trockenobst in heißem Wasser einweichen. Mandeln und Pistazien ohne Fett rösten (nicht anbrennen lassen). Obst klein schneiden.
- Brot 1: Mandeln und Aprikosen unter den Teig mischen und in 2 Kastenformen füllen. Bei 200° 30 Min. backen.
- Brot 2: Pistazien und Feigen unter den Teig mischen. Den Teig ebenfalls auf 2 Kastenformen verteilen und 30 Min. backen.
- Brote gut auskühlen lassen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Bei 80° (am besten Umluft) 1 Stunde trocknen lassen.




