Sonntag ist Verwöhntag: Kirsch-Clafoutis

Der Sommer ist da, zumindest auf dem Kalender. Als ich heute morgen aufgewacht bin und ich den plätschernden Regen hörte, wusste ich, es müsste ein leckeres, wohlig warmes Frühstück her. Da habe ich doch sofort an die ersten Kirschen gedacht, die zumindest meinem Magen den Sommer vorgaukeln könnten. Dazu noch hübschen, rosigen Tee und der Sonntag kann starten. Ich liebe ja schönes Verpackungsdesign, auch diesmal habe ich mich bei der Teeverpackung verleiten lassen, aber es lohnt sich auch wirklich geschmacklich!

Zutaten für eine 18 cm Form:

  • 150 g Kirschen
  • 180 ml Kokosmilch
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 10 g Kastanienmehl
  • 20 g Tapiokastärke
  • 10 g Buchweizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 20 g gemahlene Pistazienkerne
  • abgeriebene Zitronenschale einer halben Zitrone
  • ein paar gehackte Rosmarinnadeln
  • das Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 EL Steviaextrakt
  • Fett für den Form
  1. Alle Zutaten zu einem Pfannkuchenteig verrühren.
  2. Die Form fetten und mit Kirschen belegen. Den Teig darüber verteilen und bei 200° 20-30 Min. backen, bis der Clafoutis schön aufgegangen ist.
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Zuckerfreie Rhabarber-Muffins die Zweiten

Ich liebe Rhabarber, vor allem in Kombination mit kontrastreichen Geschmackskombinationen. Das Kribbeln auf der Zunge, wenn sauer und süß, süß und salzig aufeinandertreffen lässt den Frühling in mir so richtig aufleben. Endlich keine winterfaule Gemüsesorten mehr, sondern frühlingfrische Innovatoren, die meine Sinne beglücken und meine Teller begrünen.

Mein lieber Rhabarber,

schade, dass unser erstes Treffen trotz Frühlingsgefühle nicht so zufriedenstellend gelaufen ist. Aber wie hier gerade zufällig auf meinem Lesezeichen steht: “Jeder hat eine zweite Chance verdient.” Du also erst recht, denn ich hab dich wirklich gern. Und wenn man es so bedenkt, kannst du auch gar nichts dafür, dass du einen solch sauren Charakter hast, man muss eben lernen richtig damit umzugehen. Gegen Charaktereigenschaften zu kämpfen ist eine schlechte Idee, viel besser ist es die Schwächen zu Stärken zu machen. Und Säure ist ja deine Stärke. Das was du brauchst, ist eine süße Partnerin an deiner Seite, die dich gut ergänzt. Frau Zuckerrübe hat leider eine bösartige, ungesunde Ader, wie wäre es da mit ein bisschen südamerikanischem Feuer? Ich hoffe, du findest jetzt keinen Vorwand, wie Kulturunterschiede, um unser Date abzusagen, denn ich wünsche mir einen weltoffenen Partner. Ich weiß, dass ich auch nicht ganz einfach bin und dass man meine süße Persönlichkeit erstmal kennen lernen muss, bevor man sie schätzen kann.

Ich freue mich auf ein zweites Wiedersehen,

Deine Stevia.

Zutaten für 12 Muffins

  • 200 g Mehl (oder 100 g Buchweizenmehl, 50 g Tapiokamehl, 50 g Kokosmehl, 50 g Kokosraspel)
  • 2 Eier
  • 200 g (Schafs)-Joghurt oder Buttermilch
  • 125 g Margarine
  • 300 g Rhabarber, fein gewürfelt
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Backpulver
  • Zitronenabrieb einer halben Zitrone
  • 10-12 TL Stevia-Konzentrat
  • 1 Fläschen Bio-Orangenöl zum Backen
  • 2 TL Vanillepulver oder das Mark einer Vanilleschote

  1. Den Backofen auf 180° vorheizen.
  2. Margarine mit den Eiern schaumig rühren. Orangenöl, Zitronenschale, Vanille und Stevia dazugeben.
  3. Die trockenen Zutaten gut vermischen und mit den obigen Zutaten verrühren. Joghurt dazugeben und rühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Vielleicht (die Eier sollten frisch sein!) den Teig probieren, ob er süß genug ist, sonst nachsüßen.
  4. Rhabarberstücke untermischen und die Maße anschließend in Muffinförmchen verteilen. Ca. 20-30 Min. backen.
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