Happy Monday

Blaubeer-Mohn-Tarte mit Zitronencreme und Hibiskusblütenguss

Kaffee und Kuchen, eine Sonntagstradition aus dem deutschen Sprachraum, gab es bei mir zu Hause selten. Wenn doch, dann natürlich à la Française mit bretonischem Far Breton oder einer schlichten aber köstlichen Tarte aux Pommes - Apfeltarte- und in der Pflaumensaison, durfte die köstliche Mirabellen-Tarte auch nicht fehlen. C’est tout - Das war’s aber auch schon mit der Kuchenbäckerei. Ah non! - Da habe ich die Geburtstage vergessen, also den Geburtstag meines Bruders und meinen, also einen. Zwillings-Geburtstag. Einmal mehr im Jahr hat meine Mutter also Kuchen gebacken. Ich habe mich immer sehr gefreut, man muss dazu sagen, nur deshalb hat sich meine Maman vermutlich dazu durch gerungen zu backen. Sie ist eher die leidenschaftliche Köchin, Pâtissière wollte sie nie werden. Freitag war ihr Freudentag: Bon Anniversaire, Maman! Meine Familie hat sich also angekündigt - es wäre doch schön gemeinsam einen Tag in Hamburg zu verbringen. Pourquoi pas? Warum auch nicht, denn selten habe ich die Gelegenheit Kuchen zu backen.

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Ein herzhaft melodischer Sonntag: Cumin-Tarte mit Orangen-Balsamico-Erdbeeren und Estragon

Die Ereignisse der Woche haben sich wie Noten einer schönen Melodie harmonisch verbunden und mir ein ritardando zum Ende der Woche, also einen langsamen, entschleunigten Sonntag erlaubt. 

Tenuto. Getragen auf schnellen Füßen: Ich würde gern mal einen Halbmarathon laufen, dafür hab ich mich diese Woche (fast) jeden Tag aufgerafft joggen zu gehen. Und wie das ja so ist, alles was Überwindung kostet, sollte man zur Routine machen. Dann hoffe ich, dass ich so diszipliniert bleibe, bis ich Routine erlangt habe.Die Laufschritt-Melodie: Tainted Love: “Sometimes I feel I’ve got to run away”

Legato. Verbunden. Liebe Menschen um mich herum: Grillen mit der Familie, freudige Momente mit Freunden, ein nettes Lächeln auf der Straße, ein freundlicher Gruß vom Gemüsehändler, eine höfliche Entschuldigung…das sind die Kleinigkeiten des melodischen Alltags, die mich glücklich machen. Meine frühere Musiklehrerin hat immer gesagt: “Die Artikulation eines Stücks ist das i-Tüpfelchen und macht es erst zu einem wahren Kunstwerk.” Wichtig also, so finde ich, ist es, dass man in der Lage ist die Artikulation des eigenen Lebens zu erkennen, denn dann ist man glücklich. Große Musik, einfach und doch detailreich: John Miles-Music.

Jazz. Ich muss zugeben, dass es mir manchmal schwer fällt Bedürftigen etwas Gutes zu tun. Zu oft entsteht bei mir der Eindruck der selbst verschuldeten Misère. Anders ist es, wenn mir das Gegenteil bewiesen wird, wo wir wieder beim Thema Musik wären. Mit einer guten Tat, denn Musik beglückt die Menschheit, geht auch mein Herz auf. Gestern habe ich ein paar älteren Herren beim “jazzen” zugeschaut beziehungsweise zugehört und war so begeistert, dass ich ein paar Minuten stehen geblieben bin. Am Ende hat sich der Kassenhut dann natürlich auch gefüllt. It Never Rains in Southern California.

Triller. Vogelgezwitscher früh am Morgen, wenn noch alles ruhig ist. Ich genieße die  Momente, als würden diese frühen Stunden mir alleine gehören, wenn ich draußen laufen gehe. James Vincent McMorris-Early in the Morning.

Harmonie: gelungenes kulinarisches Zusammenspiel. The Head and the Heart-Sounds Like Hallelujah. Anis und Erdbeeren. Erdbeeren und Balsamico. Erdbeeren und Chili. Orangen und Erdbeeren.

Staccato. Voller Vorfreude auf die Neuerungen der nächsten Wochen. Belle and Sebastian “Let me step out of my shell. I’m wrapped in sheets of milky winter disorder. Let me feel the air again, the talk of friends. The mind of someone my equal”

Und jetzt zum Rezept:

Zutaten für 1 große Tarteform:

Teig

  • 250 g Buchweizenmehl
  • 60 ml Olivenöl
  • 120 ml Wasser
  • 1 TL Cumin
  • 1/2 TL Piment d’Espelette
  • 1 TL Salz
Füllung
  • 200 g Erdbeeren, halbiert
  • 1 EL Aceto Balsamico
  • 1/2 Orange
  • Fleur de Sel
  • Vanillepfeffer
  • 1 Stängel Estragon, klein gehackt
  1. Aus Mehl, Öl, Wasser und Gewürzen einen Teig kneten und zu einer Kugel geformt in Frischhaltefolie wickeln. 1 Stunde kühl stellen.
  2. Erdbeeren in Essig, Orangensaft und Estragon marinieren.
  3. Den Teig ausrollen in eine Tarteform legen, ein paar Mal mit einer Gabel einstechen und 10 Min. blind backen.
  4. Den Tarteboden mit den Erdbeeren belegen. Mit Fleur de Sel und Pfeffer bestreuen. 15 Min. backen und mit einem grünen Salat genießen. Ich hab aus der restlichen Marinade ein Salatdressing gemacht, das köstlich war.
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Lieblich rosa wie Rosenwasser und Rosmarin: Süßkartoffel-Tarte-Tatin mit Rosmarin-Confit

Ich habe eine Möglichkeit gefunden die rosige Süßkartoffel aus dem Asia-Laden zu verwenden. Rosig nicht nur wegen der Farbe, sondern auch wegen des Geschmacks. Als wäre die Pflanze in einem Rosenwasserbad gewachsen. Kombiniert mit dem ebenso aromatischen Rosmarin eine gelungene Kombination. Karamellig wie das Original ist diese Tarte Tatin auch durch die süßen lila Kartoffeln. Niedlich, lila, rosig. Ich habe sie ins Herz geschlossen.

Draußen ist es grau, mal wieder, da kommt diese Tarte genau richtig zur Abwechslung neben den frisch grünen Rezepten der letzten Wochen. Und trotzdem passt sie wunderbar zum Frühling, denn sie ist blumig, fliederfarben und wenn man sich Mühe beim Schichten der Scheibchen gibt, erhält sie eine schöne Rosettenform, blütengleich. Die Tarte Tatin ist so ein bisschen wie ich: halb französisch und halb persisch. Französisch da die Tarte Tatin als französischer Apfelkuchen seinen Ursprung hat und persisch, weil ich beim Duft der Knolle an persisches Rosenwassergebäck denken muss.

Zutaten für 6 kleine Förmchen:

Buchweizen-Mürbeteig:

  • 250 g Buchweizenmehl
  • 125 g Ghee/Butter/Margarine
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL eiskaltes Wasser
  1. Mehl, Salz und Butterstückchen vermischen, bis eine krümeliger Teig entsteht. Das eiskalte Wasser dazugeben und nur so lange kneten, bis der Teig zusammenklebt aber noch mürbe ist. Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie 1 Std. kühl stellen.

Füllung:

  • 2 Süßkartoffeln
  • 2 Schalotten
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • 1 EL Portwein
  • 1 Zweig Rosmarin
  1. Süßkartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Öl bepinseln, salzen und im Ofen bei 180° ca. 15 Min. backen.
  2. Für das Confit die Schalotten schälen, fein schneiden und in Öl andünsten. Rosmarinnadeln dazugeben und solange weiter dünsten, bis die Schalotten glasig sind. Mit Portwein und Balsamico ablöschen und einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Den Ofen auf 190° erwärmen.
  4. Den Boden der Tarteformen mit Öl einpinseln. Die Süßkartoffelscheiben darin rosettenförmig eng aneinander schichten und mit Rosmarin-Confit bestreichen. Den Teig oben auf legen und den Rand gut in die Form drücken.
  5. Ca. 20 Min. backen, bis der Teig goldig gebacken ist. 5 Min. abkühlen lassen und aus der Form stürzen.
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Grün, Grün, Grüne Tarte mit Zucchini und Feta-Rucolacreme

Habe ich schonmal erwähnt, dass ich knusprigen Teig liebe? Mit meiner Küchenmaschine sollte ich eigentlich öfter mal Teig kneten und daraus eine leckere Tarte, Pizza oder Foccacia backen. Ist bloß nicht so gesund, oder? Oh doch, diese Tarte hier schon und sie schmeckt vorzüglich mit ihrem leichten Kokosaroma.

Zutaten für eine 20 cm Form (für 2 Personen):

Teig

  • 120 g Quinoa- oder Buchweizenmehl
  • EL Kokosmehl (nicht zu verwechseln mit Kokosraspeln)
  • 1 EL Chia-Samen
  • 50 g Kokosöl (kalt)
  • ca. 10 EL kaltes Wasser

Belag

  • 1-2 Zucchini
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Schafsfeta
  • 1 Bund Rucola
  • 3 Blättchen Basilikum
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Zutaten für den Teig gut verkneten und Wasser dazugeben, falls der Teig noch zu krümelig ist. Eine Form mit Backpapier auslegen und den Teig hineindrücken. 
  2. Den Ofen auf 200° vorheizen. Die Zucchini in sehr feine Scheiben schneiden.
  3. Rucola, Käse und Knoblauch zu einer homogenen Masse pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Boden mit der Käsemasse bestreichen und mit Zucchinischeiben rosettenartig belegen.
  5. Die Tarte auf unterster Schiene ca. 40 Min. backen.

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Polentatarte mit Fenchel, Sardinen und Schafskäsecreme

Cremige, leuchtend goldige Polenta ist in letzter Zeit zu meinem Wohlfühlessen schlecht hin avanciert. Ich erfreue mich schon daran sie langsam im heißen Wasser einzurühren und zu sehen wie sie zu quellen beginnt und mit der Butter zusammen einen süßen Duft entwickelt, der mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Jeden Morgen, wenn ich mehr oder weniger sanft geweckt werde, freue ich mich als Erstes auf mein warmes Frühstück, gerade bei diesen eisigen Temperaturen. Dann mach ich mir meinen Maisgrieß, gebe noch ein paar Gewürze dazu und brate ein Spiegelei, das dem Polentagrieß, der an sich doch fade ist, eine herzhafte Note verleiht.

Naja, jedenfalls habe ich mal etwas anderes ausprobiert, mit der Polenta. Und zwar habe ich einen Tarteboden gezaubert, von dem ich mir erhofft habe, durch die Butter schön knusprig zu werden. Darauf habe ich eine Granatapfel-Schafskäsecreme verteilt und oben drauf geschmorten Fenchel und Sardinen verteilt. Der Granatapfelsaft im Käse hat der Tarte eine eingenehm süß-säuerliche Frische verliehen, die den trockenen Fisch gut ergänzt, finde ich.

Zutaten für 1 Tarteform:

  • 200 g Polenta
  • 3 Fenchelknollen
  • 1 Schalotte
  • 150 g Schafsfrischkäse
  • 1 Dose Sardinen
  • 1 El Granatapfelkonzentrat (sauer)
  • 1 TL Anislikör
  • 1 Schuß Weißwein
  • Koriander, Zimt, Paprikapulver edelsüß, Pfeffer, Salz
  • 1 EL Butter/Ghee/Butterschmalz
  • Öl zum Braten
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Haselnusstarte mit Variationen von Gemüsefüllungen

Zutaten für den Mürbeteig:

  • 300g Dinkelmehl
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 250g Butter
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Salz

Zutaten für die Kürbisfüllung:

  • 400g Kürbismus (siehe hier)
  • 3 Zweige Thymian
  • 2 Eier
  • 100ml Sojasahne
  • 50 g Schafskäse
  • 2 EL Kürbis-Gewürz (z.B. Kürbiskönig von Herbaria)
  • 1 TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Zutaten für die Paprikafüllung:

  • 2 rote Paprika
  • 1 Schalotte
  • 3 Zweige Thymian
  • Harissa
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl
  1. Für den Teig die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 1 Stunde kühl stellen. Den Teig halbieren und jeweils in 2 Frischhaltefolien ausrollen. 2 Tarteformen mit Backpapier auslegen, den Teig hineinlegen und gut andrücken. Mit der Gabel ein paar Male einstechen, den Teig mit Backpapier bedecken, mit Erbsen auffüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180° 10 Min. blind backen.
  2. In der Zwischenzeit die Paprikaschoten waschen und grob würfeln. Schalotte hacken und bei mittlerer Hitze in 1 EL Olivenöl glasig dünsten. Paprika, Thymianblättchen und Tomatenmark hinzugeben und solange dünsten, bis die Paprika weich geworden ist. Mit Harissa, Salz und Pfeffer abschmecken. In die Form füllen und mit übrig gebliebenen Teigstreifen im Karomuster bedecken. Für 15 Min. goldbraun backen und zu einem fruchtigen Rotwein genießen :)
  3. Für die Kürbistarte das Kürbismus mit den Eiern, der Sahne und den Gewürzen verquirlen, in die Form geben und mit Schaftskäse bestreuen. 10-15 Min. backen.
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Mirabellentarte mit Lavendel

Wenn es draußen schon grau ist, hol ich mir die Sonne nach Hause. Sonnige, gelbe Mirabellen, süß und schmackhaft. Mirabellentarte hat meine Mutter auch immer gemacht, wenn es frische Mirabellen auf dem Markt gab. Als ich diese Woche welche im Supermarkt entdeckte, musste ich direkt zugreifen. Ich werde mir also heute Nachmittag zum Tee, als Belohnung für die geschaffte Arbeit an meiner Bachelorthesis, ein Stück Mirabellentarte gönnen und es in vollen Zügen genießen.

Für den Mürbeteig

  • 125 g Butterschmalz (ist laktosefrei)
  • 250 g Dinkel-Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 80 ml eiskaltes Wasser

Für die Füllung

  • 800 g Mirabellen
  • Muscovadozucker
  • Lavendelblättchen
  1. Mehl sieben und das Salz darüber streuen. Butterschmalz in Stücken auf dem Mehl verteilen, mit dem Messer zerhacken und so mit dem Mehl vermischen, bis die Masse krümelig ist. Die Krümel mit den Fingern zerreiben, bis das ganze Mehl gebunden ist.
  2. Nun das eiskalte Wasser in den Teig kneten. Nicht zu viel, denn der Teig muss homogen sein und darf nicht kleben. Die Masse schnell zu Kugeln formen, in Klarsichtfolie einwickeln und wenigstens 1 Std. oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Bei Eile hilft auch die Kühltruhe!
  3. Teig ausrollen in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form legen. 10 Min. bei 200° blind backen. Mirabellen waschen und entsteinen und rosettenförmig auf dem Mürbeteig platzieren. Mit Zucker und Lavendel bestreuen. Bei 200° 15 Min. backen.
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Im Backofen: Mirabellen-Tarte mit Lavendel

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