Bananenbrot, Sonnenschein und GlückLINKs

Ein neues Hobby: wenn ich wieder in Deutschland bin, muss ich hier mal die Regale durchforsten.

Neue Inspiration im Kochbuchregal. Neue Frühstückslektüre, Bettlektüre, Kaffeetischlektüre.

Dich kann ich gut riechen” - dufte verliebt.

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Über die Hoffnung und Geburtstagsglück: Gewürzkuchen

Ein Tag vor meinem Geburtstag lag ich im Bett und dachte darüber nach, warum ich als Kind vor Vorfreude nicht schlafen konnte. In der Nacht vor diesem Geburtstag lag ich vor Allem wach, weil ich etwas beunruhigt an den bevorstehenden Umzug denken musste und daran, ob ich für mich einen Kuchen backen sollte. Weitere Planungen, wie ich den Abend verbringen würde, hatte ich nicht, denn in meiner neuen Heimat, ist der Rhythmus noch nicht gefunden.

Was ist es, was wir als Erwachsene verlieren? Wo ist die Vorfreude, das Kribbeln im Bauch, die hellwachen Nächte bis zum Morgengrauen, weil man es kaum erwarten konnte endlich Geburtstag zu haben. Ist es das Wissen darüber, was uns erwartet? Ist es Enttäuschung, dass wir selbst einladen und Kuchen backen müssen? Ich habe darüber nachgedacht, warum ich mir vor allem dieses Jahr gewünscht hätte, meinen Geburtstag ausfallen zu lassen und mir ist eine Idee gekommen: Hoffnung.

Als Kind haben wir Hoffnung, wir hoffen darauf, dass unser Geburtstagstisch mit vielen hübschen Geschenken geschmückt wird. Wir freuen uns einmal im Jahr Mittelpunkt des Geschehens zu sein und einen Tag lang verwöhnt zu werden. Je älter wir werden, verliert der Geburtstag an Bedeutung, wir hoffen nicht mehr auf einen geschmückten Geburtstagstisch - einerseits weil wir meistens arbeiten und nicht den Morgen mit Geschenke auspacken verbringen können und andererseits weil wir eher mal einen Gutschein oder Umschlag zugesteckt bekommen. Ich möchte gar nichts dagegen sagen, denn ich finde es wunderbar Briefe und Karten zu bekommen, die von Herzen kommen - aber wenn nicht? Dann verlieren wir die Hoffnung, dass der Geburtstag etwas Besonderes ist. Dieses wie letztes Jahr hatte ich Pech mit meinem Geburtstag - beide Mal musste ich umziehen und beide Mal WUSSTE ich, dass mich keine Karten erwarten würden. So stirbt die Hoffnung. Hoffung ist die Erwartung, dass etwas Gewünschtes passiert. Als Kind hatten wir Wünsche - und oft wurden sie erfüllt und wenn nicht, dann blieb die Vorfreude. Als Erwachsener wünschen wir nicht mehr - aus Angst enttäuscht zu werden - oder weil wir glauben zu wissen, dass Hoffnung bedeutet zu scheitern.

Ich allerdings muss sagen, ich möchte wieder hoffen, denn es macht glücklicher als von vorne herein Wissen anzunehmen. Ich konnte auf keine Geburtstagspost hoffen und es hat mich an dem doch eigentlich schönen Tag unglücklich gemacht. Mir hat die Vorfreude auf eine Überraschungsparty, Gäste und selbstgebackenen Kuchen gefehlt. 

Und zur Feier des Tages gabs also doch noch belgischen Geburtstagskuchen: Hoffen ist besser als Annehmen!

  • 3 Eier
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 90 g Honig
  • 100 g Butter
  • 5 EL Milch
  • 160 g Vollkornmehl (Dinkel oder Buchweizen (glutenfrei)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  1. Backofen auf 200° vorheizen. Eier und Zucker schaumig schlagen und mit Honig, Milch und der geschmolzenen Butter verrühren.
  2. Mehl, Backpulver und Gewürze vermischen und unter die feuchte Masse rühren.
  3. Eine Form fetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen. 30 Min. backen und mit Alufolie bedecken, falls der Kuchen zu dunkel werden sollte.
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Happy Monday

Blaubeer-Mohn-Tarte mit Zitronencreme und Hibiskusblütenguss

Kaffee und Kuchen, eine Sonntagstradition aus dem deutschen Sprachraum, gab es bei mir zu Hause selten. Wenn doch, dann natürlich à la Française mit bretonischem Far Breton oder einer schlichten aber köstlichen Tarte aux Pommes - Apfeltarte- und in der Pflaumensaison, durfte die köstliche Mirabellen-Tarte auch nicht fehlen. C’est tout - Das war’s aber auch schon mit der Kuchenbäckerei. Ah non! - Da habe ich die Geburtstage vergessen, also den Geburtstag meines Bruders und meinen, also einen. Zwillings-Geburtstag. Einmal mehr im Jahr hat meine Mutter also Kuchen gebacken. Ich habe mich immer sehr gefreut, man muss dazu sagen, nur deshalb hat sich meine Maman vermutlich dazu durch gerungen zu backen. Sie ist eher die leidenschaftliche Köchin, Pâtissière wollte sie nie werden. Freitag war ihr Freudentag: Bon Anniversaire, Maman! Meine Familie hat sich also angekündigt - es wäre doch schön gemeinsam einen Tag in Hamburg zu verbringen. Pourquoi pas? Warum auch nicht, denn selten habe ich die Gelegenheit Kuchen zu backen.

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Die Liebe zum Französischen: Zucchini-Schafskäse-Cake

Dieses Wochenende ist gepackt mit Arbeit, aber spannender Arbeit auf einer Fotoproduktion. Voller interessanter Eindrücke bin ich heute Abend nach Hause geradelt und zur Feier des Tages scheint jetzt auch noch die Sonne. Nach einem Gespräch mit einer Französin heute Nachmittag, war mir plötzlich auch danach meine Wurzeln auszugraben, die Sonne zu genießen und kreativ zu werden. 

Plan Nummer Eins also, meine französische Hälfte ausleben:
Einen Cake backen, den man in Frankreich oft zum Picknick ist, sowas wie ein salziger Kuchen mit Zucchini, Feta, Weißwein und frischen Kräutern. Obwohl ich nie in Frankreich gelebt habe, hat mich die Erziehung meiner französischen Mutter so sehr geprägt, dass ich mich mehr als Französin sehe, als man gemeinhin annehmen würde, wenn man in Deutschland aufgewachsen ist. Ich finde es doch immer wieder interessant, welche französischen Eigenschaften mir mein Umfeld oft zuschreibt, charmant eigentlich wie ich finde. Ich mag den Amelie-Stil: pfiffiger Haarschopf, gestreifte Shirts, rote Schuhe. Die französische Frau steht zu ihrer Individualität und liebt die Natürlichkeit, da reihe ich mich gerne ein. Und ganz wichtig: Leidenschaft! Die Franzosen sind Genussmenschen, sie lieben - und sie lieben es zu essen und sich Zeit dafür zu nehmen. Le plaisir. L’amour. La passion. Savoir vivre.
Heute also ein Cake mit “die [Wein], die so schön hat gekribbelt in meine Bauchnabel” :)

Zutaten:

  • 2 Zucchini
  • 3 Eier
  • 3 EL Kokosmehl
  • 3 EL Buchweizenmehl
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Tahin
  • 2 TL Backpulver
  • 50 ml Weißwein
  • 50 ml Milch oder Wasser
  • 1 TL Salz
  • 200 g Feta
  • 100 g Ziegengouda
  • 2 EL gehackte frische Kräuter (Basilikum, Thymian, Rosmarin)
  1. Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Eier, Milch, Öl, Wein und Tahin verquirlen.
  2. Zucchini fein raspeln, Käse hacken und beides unter die Eimasse mischen. Das Mehl dazugeben.
  3. Kräuter waschen und hacken und ebenfalls unterrühren.
  4. Alles in eine gefettete Springform oder Kastenbackform füllen und 20-30 Min. bei 200° Ober-und Unterhitze backen.
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Sonntag ist Verwöhntag: Kirsch-Clafoutis

Der Sommer ist da, zumindest auf dem Kalender. Als ich heute morgen aufgewacht bin und ich den plätschernden Regen hörte, wusste ich, es müsste ein leckeres, wohlig warmes Frühstück her. Da habe ich doch sofort an die ersten Kirschen gedacht, die zumindest meinem Magen den Sommer vorgaukeln könnten. Dazu noch hübschen, rosigen Tee und der Sonntag kann starten. Ich liebe ja schönes Verpackungsdesign, auch diesmal habe ich mich bei der Teeverpackung verleiten lassen, aber es lohnt sich auch wirklich geschmacklich!

Zutaten für eine 18 cm Form:

  • 150 g Kirschen
  • 180 ml Kokosmilch
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 10 g Kastanienmehl
  • 20 g Tapiokastärke
  • 10 g Buchweizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 20 g gemahlene Pistazienkerne
  • abgeriebene Zitronenschale einer halben Zitrone
  • ein paar gehackte Rosmarinnadeln
  • das Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 EL Steviaextrakt
  • Fett für den Form
  1. Alle Zutaten zu einem Pfannkuchenteig verrühren.
  2. Die Form fetten und mit Kirschen belegen. Den Teig darüber verteilen und bei 200° 20-30 Min. backen, bis der Clafoutis schön aufgegangen ist.
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Zuckerfreie Rhabarber-Muffins die Zweiten

Ich liebe Rhabarber, vor allem in Kombination mit kontrastreichen Geschmackskombinationen. Das Kribbeln auf der Zunge, wenn sauer und süß, süß und salzig aufeinandertreffen lässt den Frühling in mir so richtig aufleben. Endlich keine winterfaule Gemüsesorten mehr, sondern frühlingfrische Innovatoren, die meine Sinne beglücken und meine Teller begrünen.

Mein lieber Rhabarber,

schade, dass unser erstes Treffen trotz Frühlingsgefühle nicht so zufriedenstellend gelaufen ist. Aber wie hier gerade zufällig auf meinem Lesezeichen steht: “Jeder hat eine zweite Chance verdient.” Du also erst recht, denn ich hab dich wirklich gern. Und wenn man es so bedenkt, kannst du auch gar nichts dafür, dass du einen solch sauren Charakter hast, man muss eben lernen richtig damit umzugehen. Gegen Charaktereigenschaften zu kämpfen ist eine schlechte Idee, viel besser ist es die Schwächen zu Stärken zu machen. Und Säure ist ja deine Stärke. Das was du brauchst, ist eine süße Partnerin an deiner Seite, die dich gut ergänzt. Frau Zuckerrübe hat leider eine bösartige, ungesunde Ader, wie wäre es da mit ein bisschen südamerikanischem Feuer? Ich hoffe, du findest jetzt keinen Vorwand, wie Kulturunterschiede, um unser Date abzusagen, denn ich wünsche mir einen weltoffenen Partner. Ich weiß, dass ich auch nicht ganz einfach bin und dass man meine süße Persönlichkeit erstmal kennen lernen muss, bevor man sie schätzen kann.

Ich freue mich auf ein zweites Wiedersehen,

Deine Stevia.

Zutaten für 12 Muffins

  • 200 g Mehl (oder 100 g Buchweizenmehl, 50 g Tapiokamehl, 50 g Kokosmehl, 50 g Kokosraspel)
  • 2 Eier
  • 200 g (Schafs)-Joghurt oder Buttermilch
  • 125 g Margarine
  • 300 g Rhabarber, fein gewürfelt
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Backpulver
  • Zitronenabrieb einer halben Zitrone
  • 10-12 TL Stevia-Konzentrat
  • 1 Fläschen Bio-Orangenöl zum Backen
  • 2 TL Vanillepulver oder das Mark einer Vanilleschote

  1. Den Backofen auf 180° vorheizen.
  2. Margarine mit den Eiern schaumig rühren. Orangenöl, Zitronenschale, Vanille und Stevia dazugeben.
  3. Die trockenen Zutaten gut vermischen und mit den obigen Zutaten verrühren. Joghurt dazugeben und rühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Vielleicht (die Eier sollten frisch sein!) den Teig probieren, ob er süß genug ist, sonst nachsüßen.
  4. Rhabarberstücke untermischen und die Maße anschließend in Muffinförmchen verteilen. Ca. 20-30 Min. backen.
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Mirabellentarte mit Lavendel

Wenn es draußen schon grau ist, hol ich mir die Sonne nach Hause. Sonnige, gelbe Mirabellen, süß und schmackhaft. Mirabellentarte hat meine Mutter auch immer gemacht, wenn es frische Mirabellen auf dem Markt gab. Als ich diese Woche welche im Supermarkt entdeckte, musste ich direkt zugreifen. Ich werde mir also heute Nachmittag zum Tee, als Belohnung für die geschaffte Arbeit an meiner Bachelorthesis, ein Stück Mirabellentarte gönnen und es in vollen Zügen genießen.

Für den Mürbeteig

  • 125 g Butterschmalz (ist laktosefrei)
  • 250 g Dinkel-Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 80 ml eiskaltes Wasser

Für die Füllung

  • 800 g Mirabellen
  • Muscovadozucker
  • Lavendelblättchen
  1. Mehl sieben und das Salz darüber streuen. Butterschmalz in Stücken auf dem Mehl verteilen, mit dem Messer zerhacken und so mit dem Mehl vermischen, bis die Masse krümelig ist. Die Krümel mit den Fingern zerreiben, bis das ganze Mehl gebunden ist.
  2. Nun das eiskalte Wasser in den Teig kneten. Nicht zu viel, denn der Teig muss homogen sein und darf nicht kleben. Die Masse schnell zu Kugeln formen, in Klarsichtfolie einwickeln und wenigstens 1 Std. oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Bei Eile hilft auch die Kühltruhe!
  3. Teig ausrollen in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form legen. 10 Min. bei 200° blind backen. Mirabellen waschen und entsteinen und rosettenförmig auf dem Mürbeteig platzieren. Mit Zucker und Lavendel bestreuen. Bei 200° 15 Min. backen.
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Im Backofen: Mirabellen-Tarte mit Lavendel

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