HAPPY MONDAY

Nichts da mit Blaumachen! Glücklich in die Woche mit Bulgur-Blaubeer-Paprika-Salat 

Ich habe mir etwas Neues für euch überlegt: Jeden Montag möchte ich ein Stück Glück mit euch teilen, denn Essen macht glücklich, vor Allem, wenn man Zutaten verwendet, die Serotonin ausschütten. Vor kurzem habe ich Beerenfrüchte wenig geschätzt, wusste nicht so recht, was ich mit ihnen anfangen sollte. So klein und empfindlich wie sie sind, muss man sie schnell essen und wissen, wie sie am besten schmecken. In Kombination mit Joghurt oder Quark kennt man sie, in Kuchen, Muffins und Pfannkuchen tauchen sie insbesondere zwischen Juni und Oktober auch auf. Bei der Arbeit sind mir letzte Woche allerdings ein paar herzhafte Rezepte in die Finger gekommen. Das muss mich beeinflusst haben, denn seitdem begleitet mich der Gedanke an Beeren, klein und süß, verwunderlich also dass ich sie nicht früher lieb gewonnen habe. Insbesondere, weil sie voller wunderbarer Inhaltsstoffe stecken: 

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Abenteuer Asia-Laden: Kokos-Sternanis-Suppe mit Frühlingsgemüse und Minzgremolata

Diese Suppe habe ich in den letzten Tagen öfter genossen, seitdem ich gemahlenen Sternanis im Reformhaus gefunden habe. Ich mag Sternanis sehr gern, in Kombination mit (Kokos-)Milchspeisen setzt er dem Gericht das I-Tüpfelchen auf. Vor längerem hatte ich auch mal einen Safranmilchreis mit Sternanis gemacht, auch sehr lecker!

Hier in Hamburg gibt es einen großen Asia-Supermarkt, den ich die ganze Zeit schon aufsuchen wollte, aber dann nie dazu gekommen bin. Gestern hab ich dann aber mein Vorhaben gestartet, weil ich Kokosmilch und Soba-Nudeln “brauchte”.

Etwas irritiert durch die Maßen an grell verpackten Suppen und Saucen hab ich mir meinen Weg zu den Nudeln, der Kokosmilch und dem Gemüse gebahnt. Die Tiefkühlabteilung habe ich ausgelassen, das tue ich grundsätzlich bei allen Supermärkten, es sei denn es geht um Fisch, da kann ich meinem Prinzip nicht immer treu bleiben. Habt ihr schon mal Nudeln mit Jakobsmuschelgeschmack oder mit Schweinefleischgeschmack gesehen? Süßkartoffelnudeln habe ich gefunden und werde ich demnächst kosten, aber gute Soba-Nudeln habe ich bis jetzt nur im Bioladen gesehen. Die meisten sind zu 97% mit Weizenmehl gemischt. Falls also jemand eine gute Quelle für 100% Buchweizen-Soba kennt, möge mich benachrichtigen.

Ein bisschen verrückt ist es schon, was in Asien so produziert wird neben aromatisierten Nudeln und lila Süßkartoffeln. Jetzt werdet ihr sagen: “Naja, lila Kartoffeln haben wir ja auch!” Stimmt, aber diese lila Süßkartoffeln sind noch etwas Besonderes: schon beim Schälen stieg mir der Duft von Rosenwasser in die Nase. Ich habe versucht mehr über die Sorte herauszufinden, weil es mich interessiert hat, ob sie vielleicht gekreuzt ist und daher ein solch köstliches Aroma entfaltet. Leider bin ich nicht wirklich fündig geworden. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich die gegarte Kartoffel weiterverarbeite.

Für das heutige Rezept habe ich also auch Kokosmilch aus dem Asia-Laden mitgenommen und mit frischem Frühlingsgemüse zu einer köstlich und erfrischenden Suppe kombiniert.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 Spargelstangen
  • 1 rote Paprikaschote
  • 4 junge Möhren
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 cm breites Stück Ingwer
  • 1 Chilischote
  • 200 ml Kokosmilch
  • 2 EL neutrales Öl zum Braten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sternanis
  • 1 EL Zitronensaft
  • Thai-Basilikum
Für das Kokos-Minz-Gremolata
  • 1/2 Bund Minze
  • 50 g geröstete Kokosraspel
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz
  1. Das Gemüse waschen und mit einem Sparschäler längs in feine Scheiben schneiden. Knoblauch, Ingwer und Chili fein hacken. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.
  2. In einem Topf Öl erhitzen und darin Ingwer, Knoblauch und das Weiß der Frühlingszwiebel andünsten. Das Gemüse dazugeben und 5 Min. mitbraten. Salzen und Pfeffern und mit heißem Wasser knapp bedecken.
  3. In der Zwischenzeit Minze, Kokosraspel und Zitronenschale pürieren und mit Olivenöl und Salz vermischen.
  4. Ist das Gemüse bissfest, Kokosmilch, Frühlingszwiebelgrün und nach Belieben 3-4 Stückchen Chili dazugeben. Temperatur herunterdrehen und nur 1-2 Minuten köcheln, damit die Kokosmilch nicht gerinnt. 
  5. Die Suppe nach Belieben mit Sternanis, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit Thai-Basilikum garnieren und mit Gremolata servieren.
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Quinoa-Salat mit Fenchel und Paprika

Samstag ist immer Großeinkauf angesagt, gestern habe ich aber den Tag mit einer Freundin gemütlich mit Schlendern verbracht und also abends noch schnell einen Abstecher im Biomarkt gemacht um zu schauen, was ich vielleicht noch für die kommende Woche einkaufen könnte. Unter der Woche geh ich immer ungerne einkaufen, weil es abends erstens weniger frisches Gemüse gibt und weil die Kassen immer so voll sind. Ich werde immer ungeduldig, wenn ich zu lange an der Kasse warten muss und mein Magen beschwert sich auch, wenn er zu spät Abendessen bekommt. Also wie gesagt, gestern im Bioladen habe ich dann auf der Suche nach einem Topf frischer Minze eine Vielfalt anderer Kräuter entdeckt, außer der gesuchten Minze. Fenchelkraut, roter Basilikum, Majoran, Bohnenkraut…Fenchelkraut habe ich mitgenommen und zu meinem Zitronenthymian auf dem Balkon gesetzt. Eigentlich hatte ich vorgehabt mir frische Sommerrollen aus Reisteig zu machen. Da ich keine Minze gefunden habe, ist es dieser Quinoa-Salat geworden, der auch sehr gut geschmeckt hat, und das Fenchelkraut ist zum Zuge gekommen, auch wenn nur ganz dezent.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Quinoa
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 rote Paprika
  • 1 EL Grapefruitsaft
  • 2 TL Kreuzkümmelpulver
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Piment d’Espelette
  • Fenchelkraut
  • 2 EL Rapskernöl zum Braten
  • Salz
  1. Das Öl in einer schweren Pfanne erhitzen und die Fenchelscheiben und die Paprikastifte hineinlegen. Etwa 15 Minuten von beiden Seiten braten, bis sie weich und goldbraun sind. Salzen und Pfeffern.
  2. In der Zwischenzeit Quinoa heiß waschen um die Bitterstoffe auszuspülen und mit der doppelten Menge Wasser zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen, anschließend 5 Min. ausdampfen und quellen lassen.
  3. Grapefruitsaft, Öl, Piment und Salz vermischen und mit dem Quinoa vermengen. Das Gemüse darauf anrichten und mit Fenchelgrün bestreuen.

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Grün, Grün, Grüne Tarte mit Zucchini und Feta-Rucolacreme

Habe ich schonmal erwähnt, dass ich knusprigen Teig liebe? Mit meiner Küchenmaschine sollte ich eigentlich öfter mal Teig kneten und daraus eine leckere Tarte, Pizza oder Foccacia backen. Ist bloß nicht so gesund, oder? Oh doch, diese Tarte hier schon und sie schmeckt vorzüglich mit ihrem leichten Kokosaroma.

Zutaten für eine 20 cm Form (für 2 Personen):

Teig

  • 120 g Quinoa- oder Buchweizenmehl
  • EL Kokosmehl (nicht zu verwechseln mit Kokosraspeln)
  • 1 EL Chia-Samen
  • 50 g Kokosöl (kalt)
  • ca. 10 EL kaltes Wasser

Belag

  • 1-2 Zucchini
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Schafsfeta
  • 1 Bund Rucola
  • 3 Blättchen Basilikum
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Zutaten für den Teig gut verkneten und Wasser dazugeben, falls der Teig noch zu krümelig ist. Eine Form mit Backpapier auslegen und den Teig hineindrücken. 
  2. Den Ofen auf 200° vorheizen. Die Zucchini in sehr feine Scheiben schneiden.
  3. Rucola, Käse und Knoblauch zu einer homogenen Masse pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Boden mit der Käsemasse bestreichen und mit Zucchinischeiben rosettenartig belegen.
  5. Die Tarte auf unterster Schiene ca. 40 Min. backen.

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Roter Stern am Himmel des Gemüsedoping: Gefüllte Rote Beete

Schnee, Kälte und Nebel beherrschen mal wieder den hohen Norden. Ein Wunder, dass ich trotzdem topfit dem Winter standhalte. Ich hege eine starke Abneigung gegen Ihn aber eines habe ich doch gern an kalten Wintertagen, und zwar wärmende und stärkende Winterwurzeln und Knollen.

Wie konnte ich dann die ganze letzte Zeit die rote Rübe vernachlässigen. Eigentlich habe ich sie nämlich schon immer gern gegessen, wenn es zu Hause Rote Beete Salat mit Petersilie gab.

Bald ist Frühling (ja, ich bin sehr optimistisch:)) und bei mir wandern bestimmt trotzdem noch winterliche und herbstlich angehauchte Gerichte auf den Tisch. Ich brauche innerliche Wärme, vermutlich ist es das, was die Vorliebe für wärmende Gemüsesorten ausmacht. Allein schon die Farbe lässt mir das Herz höher schlagen. (Wo gerade auch überall wieder vom Valentinstag die Rede ist, passt die Rübe doch zuletzt auch wegen der Farbe zum romantischen Menü) Und ganz nebenbei tu ich mir etwas Gutes: Möhren z.B. verhelfen zum gesunden Teint durch das Carotin und die gute rote Beete soll auch gesundheitlich förderlich sein, z.B. für den Blutdruck und die Ausdauer. Ich werde also öfter rote Beete verkosten und nicht wintermüde, sondern wintererholt in den Frühling starten. Das klingt doch verheißungsvoll!

Also bitte, den magenta Vorhang auf für “Gefüllte Rote Beete mit Ziegenfrischkäse, Walnüssen, Maronen und Kräutern”

Zutaten für 2 

  • 2 große rote Rüben (aber bitte frisch, das macht den Unterschied!)
  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 4 gehackte und geröstete Walnüsse
  • 100 g vorgekochte Maronen
  • 3-4 Schnittlauchhalme
  • Pecorino zum Bestreuen
  • 2 Zweige Petersilie
  • 1 Schalotte
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  1. Die Knollen ca. 1 Stunde in Salzwasser garen, das Wasser abgießen und dann erst schälen und mit einem Esslöffel aushöhlen. Rote Beete mag es nicht, wenn man sie zu früh schält, dann bestraft sie uns mit Farbverlust.
  2. Die Zwiebel fein hacken und in etwas Öl glasig dünsten, die gehackten Maronen einige Minuten mitbraten.
  3. Den Frischkäse zerkleinern und mit den gehackten Nüssen, den Maronen und den Kräutern mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Knollen mit der Masse füllen, mit Pecorino bestreuen und ca. 15 Min. bei 200° Ober- und Unterhitze gratinieren.
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