GlückLINKS und Quinoa-Risotto mit Balsamico-Erdbeeren

Ich bin kein abergläubischer Mensch aber manchmal glaube ich an das Schicksal, daran dass es für jeden Topf einen Deckel gibt oder auch mehrere Deckel. Ich glaube daran, dass es zwischen Menschen manchmal eine unausgesprochene Verbundenheit gibt, die plötzlich zum Vorschein kommt, auch wenn man sich nur 30 Minuten kennt. Mir ist das schon öfter passiert und jedes Mal macht es mich glücklich festzustellen, dass es Menschen gibt, die mir ähnlich sind, mit denen ich teilen kann und mit denen ich mich auf Anhieb wohlfühle: Das Wochenende habe ich mit einer Freundin verbracht, die ich aus Chile kenne, wir hatten uns vier Jahre nicht gesehen und trotzdem war es für mich so, als hätten wir uns erst vorgestern gesehen, eine angenehme Atmosphäre, entspannt und harmonisch. Vor einigen Monaten eine weitere sympathische Begegnung: ich stehe am Flughafen in Barcelona auf der Suche nach einem Bus. An einer Station komme ich mit zwei Deutschen ins Gespräch, die mir auf Anhieb sympathisch erschienen. 30 Minuten haben wir uns unterhalten, schnell noch die Namen ausgetauscht und letztens wieder getroffen, als wären wir schon lange vertraut miteinander. Und sogar unter den Bloggern gibt es so etwas wie Vertrautheit: manchmal lese ich Beiträge oder poste zur gleichen Zeit ein Rezept, dass jemand anders auch gerade verkostet und auf seinem Blog veröffentlicht hat, sympathische Synchronie. 

Was mich abgesehen von dieser Erkenntnis die letzten Tage glücklich gemacht hat:

  • diese Geschirrtücher sind bei mir heute eingetrudelt
  • selbsgemachte Kräcker und eine Ziegenkäseplatte als abendlichen Snack und ein schöner französischer Film dazu
  • ein Spaziergang über den Isemarkt in Hamburg
  • eine Fotoproduktion mit zwei wunderbaren Menschen: Stylistin und Fotografin

Jetzt seid ihr dran: Was hat euch die letzten Tage erfreut? Gerne nehme ich Kommentare entgegen und lese Post auf euren Blogs! Auf, auf, teilt euer Glück!

Rezept folgt!

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Ein herzhaft melodischer Sonntag: Cumin-Tarte mit Orangen-Balsamico-Erdbeeren und Estragon

Die Ereignisse der Woche haben sich wie Noten einer schönen Melodie harmonisch verbunden und mir ein ritardando zum Ende der Woche, also einen langsamen, entschleunigten Sonntag erlaubt. 

Tenuto. Getragen auf schnellen Füßen: Ich würde gern mal einen Halbmarathon laufen, dafür hab ich mich diese Woche (fast) jeden Tag aufgerafft joggen zu gehen. Und wie das ja so ist, alles was Überwindung kostet, sollte man zur Routine machen. Dann hoffe ich, dass ich so diszipliniert bleibe, bis ich Routine erlangt habe.Die Laufschritt-Melodie: Tainted Love: “Sometimes I feel I’ve got to run away”

Legato. Verbunden. Liebe Menschen um mich herum: Grillen mit der Familie, freudige Momente mit Freunden, ein nettes Lächeln auf der Straße, ein freundlicher Gruß vom Gemüsehändler, eine höfliche Entschuldigung…das sind die Kleinigkeiten des melodischen Alltags, die mich glücklich machen. Meine frühere Musiklehrerin hat immer gesagt: “Die Artikulation eines Stücks ist das i-Tüpfelchen und macht es erst zu einem wahren Kunstwerk.” Wichtig also, so finde ich, ist es, dass man in der Lage ist die Artikulation des eigenen Lebens zu erkennen, denn dann ist man glücklich. Große Musik, einfach und doch detailreich: John Miles-Music.

Jazz. Ich muss zugeben, dass es mir manchmal schwer fällt Bedürftigen etwas Gutes zu tun. Zu oft entsteht bei mir der Eindruck der selbst verschuldeten Misère. Anders ist es, wenn mir das Gegenteil bewiesen wird, wo wir wieder beim Thema Musik wären. Mit einer guten Tat, denn Musik beglückt die Menschheit, geht auch mein Herz auf. Gestern habe ich ein paar älteren Herren beim “jazzen” zugeschaut beziehungsweise zugehört und war so begeistert, dass ich ein paar Minuten stehen geblieben bin. Am Ende hat sich der Kassenhut dann natürlich auch gefüllt. It Never Rains in Southern California.

Triller. Vogelgezwitscher früh am Morgen, wenn noch alles ruhig ist. Ich genieße die  Momente, als würden diese frühen Stunden mir alleine gehören, wenn ich draußen laufen gehe. James Vincent McMorris-Early in the Morning.

Harmonie: gelungenes kulinarisches Zusammenspiel. The Head and the Heart-Sounds Like Hallelujah. Anis und Erdbeeren. Erdbeeren und Balsamico. Erdbeeren und Chili. Orangen und Erdbeeren.

Staccato. Voller Vorfreude auf die Neuerungen der nächsten Wochen. Belle and Sebastian “Let me step out of my shell. I’m wrapped in sheets of milky winter disorder. Let me feel the air again, the talk of friends. The mind of someone my equal”

Und jetzt zum Rezept:

Zutaten für 1 große Tarteform:

Teig

  • 250 g Buchweizenmehl
  • 60 ml Olivenöl
  • 120 ml Wasser
  • 1 TL Cumin
  • 1/2 TL Piment d’Espelette
  • 1 TL Salz
Füllung
  • 200 g Erdbeeren, halbiert
  • 1 EL Aceto Balsamico
  • 1/2 Orange
  • Fleur de Sel
  • Vanillepfeffer
  • 1 Stängel Estragon, klein gehackt
  1. Aus Mehl, Öl, Wasser und Gewürzen einen Teig kneten und zu einer Kugel geformt in Frischhaltefolie wickeln. 1 Stunde kühl stellen.
  2. Erdbeeren in Essig, Orangensaft und Estragon marinieren.
  3. Den Teig ausrollen in eine Tarteform legen, ein paar Mal mit einer Gabel einstechen und 10 Min. blind backen.
  4. Den Tarteboden mit den Erdbeeren belegen. Mit Fleur de Sel und Pfeffer bestreuen. 15 Min. backen und mit einem grünen Salat genießen. Ich hab aus der restlichen Marinade ein Salatdressing gemacht, das köstlich war.
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Von Träumen und Sinnen: Hausgemachte Soba-Nudeln mit Hähnchenbrustfilet an Grillpaprika-Erdbeercoulis und Avocado

Geschlossene Augen, völlige Entspannung und doch lebendig. Als Kind hasste ich es zu träumen, da ich meistens von abstrakten Albträumen heimgesucht wurde, die mir meinen erholsamen Schlaf stahlen. Aber, mit der Selbstfindung, dem Erwachsenenwerden und der Konfrontation mit schwierigen Lebenslagen schwanden auch die Albträume. Träume faszinieren mich also seitdem ich festgestellt habe, dass Träume mehr Realitätsbezug haben, als man allgemein denkt. Jede kleine Veränderung im Alltag spiegelt sich in den Gedankenwolken der nächtlichen Erholungsphasen wider. Insgeheim lernt man sich selber durch Träume kennen, vorausgesetzt, die Erinnerung reicht bis zum nächsten Morgen, was bei mir leider nicht immer der Fall ist. 

Träumen ist magisch. Wach wie auch im Schlaf, denn sie machen uns reich, glückreich. Wenn ich aufwache und schöne Landschaften, besondere Menschen oder gutes Essen (ja ich träume von kulinarischen Highlights :)) meine Träume geleitet haben, bin ich zufrieden, auch wenn ich nicht mehr weiß, was sich vor meinem inneren Auge während der Nacht abgespielt hat. Tagsüber bin ich keine stille Träumerin, ich bin eigentlich ziemlich umsetzungsfreudig. Ich lasse meine Träume zum Leben erwachen. Nicht alle, das ist klar, denn manche Träume leben davon, dass sie nie erfüllt werden.

„Goldene Träume lassen hungrig aufwachen.“ Aus England

Letzte Nacht war ein solches sinneserweckendes Erlebnis: zufrieden und  wie es bei mir meist üblich ist, mit Appetit und Vorfreude auf das Frühstück aufwachen. Demnach war mir heute auch nach träumerischem kulinarischen Genuss. Frisch, rosarot, farbig, vielfältig, reizend, froh. So lässt sich meine heutige Kreation treffend beschreiben. Für alle Sinne etwas dabei:

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 Hähnchenfilets (à ca. 120 g)
  • 1 Avocado
  • 2 Paprikaschoten (gelb und rot)
  • 4 Erdbeeren
  • 3 Blättchen Minze
  • 1 Knoblauchzehe
  • Piment d’Espelette
  • Fleur de Sel

Für die Soba-Nudeln:

  • 400 g Buchweizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Apfel-Essig
  • 200 ml Wasser
  1. Den Nudelteig am Besten 24 Stunden vorher zubereiten: Mehl und Salz vermischen und mit Essig und Wasser zu einem geschmeidigen Teig kneten. In ein feuchtes Tuch wickeln und anschließend mit Frischhaltefolie umwickelt 12 Stunden ruhen lassen.
  2. Paprika entweder in der Pfanne grillen oder im Ofen bei 200° backen bis die Haut blasen wirft. Die Paprika in einer Gefriertüte abkühlen lassen und anschließend schälen (bei Bedarf! Die Schale einer Bio-Paprika kann man sonst auch mitessen und gibt auch ein angenehmes Raucharoma).
  3. Paprika, Erdbeeren, Knoblauch und Minze pürieren. Mit Fleur de Sel und Piment d’Espelette abschmecken. Avocado in Scheiben schneiden.
  4. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz dazugeben. 
  5. Den Nudelteig nochmals gut durchkneten, einmehlen und in Teilen in flache Platten ausrollen. Anschließend zu Bandnudeln schneiden.
  6. In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenfilets scharf anbraten. Anschließend wenden und bei niedriger Hitze fertig garen. Mit Fleur de Sel und Piment d’Espelette würzen.
  7. Die Nudeln im Salzwasser 3 Min. garen und abgießen. Sofort mit Paprikacoulis, Hähnchen und Avocado servieren. 
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Bummel durch Hamburg und Kokos-Zimtblüten-Lavendel-Panna-Cotta mit Erdbeerpüree

Ich bin im totalen Urlaubsfeeling, schlafe aus, genieße, tanke Vitamin D und lerne Hamburg kennen, bevor ich die schöne Stadt wieder verlasse.

Mein Tipps für Reisende an dieser Stelle:

  1. Wissen wo der Wind weht, was das Wetter angeht. Hamburg bei Sonnenschein ist am schönsten, aber auch bei Wind und Wetter gibt es viel zu entdecken.
  2. Sonnigen Tag aussuchen und mit einem Brunch in einem der netten Lokale in der Schanze starten. Schulterblatt und Schanzenstraße entlangschlendern und am Samstag den Flohmarkt an der U-Bahn Feldstraße nicht vergessen.
  3. Wenn du noch nicht genug schöne Lädchen gesehen hast, ist Eppendorf ein Muss. Etwas höherpreisig geht es dort zu, aber die ruhige Atmosphäre in den individuellen Geschäften ist wirklich wunderbar. Viele schöne Cafés kommen auch noch dazu. Ottensen darf auch nicht unerwähnt bleiben -als meine aktuelle Heimat- denn auch hier gibt es weitaus mehr als nur große Ladenketten.
  4. Jetzt ist aber erstmal ein bisschen Natur an der Reihe. Meeresluft schnuppern: Landungsbrücken, Elbchaussee, Fischerhäuschen in Ovelgönne, Tretbootfahren auf der Alster, Fleet-Fahrten.
  5. Kultur darf auch nicht fehlen: Deichtorhallen, Kunsthalle, Galerien und Antiquitäten auf der Fleetinsel, Konzerte und Theater. Fast zu großes Angebot, als das man alles sehen könnte (mit wenig Budget).
  6. Architektur das ist unter Anderem eine große Stärke Hamburgs wie ich finde: neben den schönen Jugendstilvillen und -wohnungen besticht die Stadt durch moderne Bauten und restauriertem hanseatischen Flair. Die Hafencity ist also ein Muss.
  7. Butter bei die Fische: Kulinarik darf nicht fehlen. Marktzeit in der Fabrik in Ottensen ist ein wunderbarer Nachbarschaftsmarkt, der zum Klönen einläd. Im Portugiesenviertel an den Landungsbrücken gibt es viel leckeren Fisch, sehr empfehlen kann ich das kleine aber feine Lokal Nau. Besonders lecker isst man auch in der Kleinen Brunnenstraße 1 um nur zwei Empfehlungen zu nennen. Der Fischmarkt hat natürlich auch seinen Reiz, wenn man dafür um 6 aufstehen möchte. Hamburg ist stolzer Besitzer einer Kochbuchhandlung mit Mittagstisch, das dürfte für Hobbyköche interessant sein. Ich könnte noch vieles mehr auflisten, aber das wird glaub ich mal ein Extra-Post.
  8. Diejenigen, die jetzt enttäuscht sind, dass die Reeperbahn keine Erwähnung gefunden hat, die werden auch weiterhin enttäuscht bleiben. Einmal habe ich dort gefeiert, das hat mir für alle Mal gereicht. Nur so viel: Ich umgebe mich lieber von verantwortungsbewussten, inspirierenden Menschen mit Köpfchen :)

Fest vorgenommen hatte ich mir seit Ewigkeiten den Isemarkt aufzusuchen, der als bester Hamburger Markt bekannt ist. Da die Marktzeiten aber leider mit den Arbeitszeiten eines Berufstätigen kollabieren, hatte ich es bis zu diesen letzten Urlaubstagen noch nicht geschafft dorthin zu kommen. Urlaub, da fällt das Wort schon wieder. Wundervoll vor allem jetzt, wo das Wetter so schön ist. Morgens, wenn es noch kühl ist oder abends, wenn es wieder kühl ist, gehe ich des Öfteren joggen, atme Elbluft und bestaune die schöne Architektur. Den Hamburger Westen kenne ich mittlerweile ganz gut möchte ich meinen: Ottensen mit den schönen Lädchen und Lokalen, die wunderbaren Fischerhäuser an der Elbe, die Grünflächen rund um die Elbvororte, die majestätische Architektur der Elbchaussee.

Heute hab ich meinen Horizont ein bisschen erweitert und bin nach Eppendorf im Norden Hamburg gefahren. Das erste Ziel dort: der Isemarkt, der zwischen Hoheluftbrücke und Eppendorfer Baum unter der Brücke verläuft. Von klassischen Gemüseständen, Gewürzhändlern, Fischständen und Imbissbuden alles vertreten: für mich mit dabei waren süße deutsche Erdbeeren, eine alte Gemüsekiste zur Deko (für nur 2,50 €!! sehr gute Alternative zu teuren Kisten aus dem Dekoladen) und ein Krabbenbrötchen mit frischen Büsumer Krabben. Weiter ging es (leider etwas bepackt) den Eppendorfer Weg entlang. Halt hab ich unter Anderem bei Viola’s, Mutterland, der Kaffeerösterei Burg und Rubios gemacht. Alles wunderschöne Lädchen für echte Genießer. Bei Viola’s hab ich (endlich mal!) Zimtblüten gefunden und bei Rubios hat es mir eine handgemachte Schale angetan. Beides sind heute also Hauptdarsteller dieser Vorstellung.

Zutaten für 4 Kokos-Zimtblüten-Lavendel-Panna-Cotta:

  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 TL Agar-Agar
  • 1 Vanille-Schote
  • 1/2 TL gemahlene Zimtblüten
  • 1 TL Bio-Lavendel
  • 4 EL Rohrohrzucker oder Stevia nach Geschmack

Für das fruchtige Topping:

  • 200 g Erdbeeren mit 1 EL Rosenwasser pürieren oder
  • 200 g Rhabarber mit 1 Handvoll Kumquats und Rosenwasser zu Kompott verarbeiten
  1. Kokosmilch mit Zucker und Gewürzen aufkochen. Agar-Agar in wenig Wasser anrühren und unter die Kokosmilch mischen. Aufkochen und auf Gläser verteilen.
  2. 4 Stunden kalt stellen und mit Fruchtpüree servieren.
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HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Klein und fein: Avocado-Spargel-Tintenfisch-Tartar

Gewürfelt, gerieben, geraspelt, gehackt, geschnitten, gestiftet. Es gibt so viele Möglichkeiten Lebensmittel zuzubereiten und damit die Individualität einer Zutat hervorzuheben. Manchmal braucht es nicht viel Würze, gerade im Frühling, wo die Natur uns mit einer Geschmacksvielfalt und -tiefe verwöhnt, da mag ich es sehr gern, die Einfachheit hervorzuheben. Heute also grün pur.

Feine Scheiben garen schneller, behalten ihr Aroma und zergehen ganz sanft auf der Zunge. Kleine Würfeln mischen sich hervorragend mit den dazu gegebenen Aromen und regen dazu an, jeden kleinen Bissen bewusst zu schmecken und zu genießen. Diese beiden Zubereitungsarten sind gerade meine Lieblinge, nicht nur, weil die Garzeit kurz ist und ich abends nach Feierabend so schnell ein köstliches Gericht auf dem Teller habe, sondern weil ich es spannend finde, wie ganz einfache Zutaten ihren Geschmack entfalten.

Hier heute also ein Tartar, das nicht zuletzt durch die Anrichtung im Glas meine Sympathie erntet. Einfach mariniert mit Zitronensaft, Olivenöl und etwas Kreuzkümmel schmiegen sich Avocado, grüner Spargel und Tintenfisch genüsslich aneinander. 

Draußen fing es an zu schütten. Wie an lauen Sommerabenden habe ich die frische, erdige Luft genossen und mich mit meinem Verrine-Glas auf dem Balkon gesetzt und genossen. Die frische Luft, die klaren Strukturen in meinem Glas, die natürlichen, unverfälschten Essenzen auf meiner Zunge. Fast vollkommene Natürlichkeit. Fast daher, dass die Zutaten nicht roh, sondern gekocht waren. Ich tue meinem Magen nichts Gutes, wenn ich direkt vom Baum esse sozusagen. Aber wer es verträgt, immer nur zu, es gibt geschmacklich einiges zu entdecken, wenn man Lebensmittel in seiner Urform probiert. Rohes Jakobsmuschel-Sashimi habe ich letztens serviert bekommen mit einem Tropfen Sesamöl und frischem Ingwer, einen grünen Salat mit Thunfischcarpaccio und simpler Vinaigrette gab es letzte Woche beim Portugiesen. Beides sehr lecker und keineswegs “fischig” wie man es sich vorstellt.

Aus den USA schwappt auch gerade die “Raw Food” Bewegung herüber, die sogar schon rohe Pizzakreationen hervorgebracht hat. Mich fasziniert und inspirieren solche neuen Experimente, aus geschmacklichen und gesundheitlichen Gründen gleichermaßen. Wäre ein Dehydriergerät nicht so kostspielig, hätte ich große Freude daran mir Zucchini-Wraps oder Karottenpapier mit Blüten zu zaubern. Geschmacklich mit Sicherheit innovativ und optisch hübsch (ich mag schöne Dinge: insbesondere Farben, Punkte, Blüten und Ornamente). Dann spar ich also noch ein bisschen und erfreue mich vorerst an dieser Kreation:

Zutaten für 2 Gläser:

  • 6 Stangen feinen grünen Spargel (am Besten Bioanbau aus Deutschland, wenn wir hier schon von Natürlichkeit sprechen)
  • 1 reife Avocados, fein gewürfelt
  • 2 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
  • 2 Dosen Tintenfisch in Olivenöl (aus nachhaltiger Fischerei), klein gehackt
  • 1 Zitrone
  • 1/2 Chilischote, gehackt
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  1. Den Spargel in feine Scheiben schneiden und in etwas Öl zusammen mit den Frühlingszwiebeln bei mittlerer Hitze bissfest garen.
  2. Die Zitrone auspressen, mit Chili, 2 EL Olivenöl vom Tintenfisch sowie Kreuzkümmel verrühren und darin das Gemüse mit dem Tintenfisch marinieren.
  3. In Gläsern anrichten und genießen.
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Von Klima und Städten: Rhabarber-Kumquat-Kompott mit Vanille und Rosenwasser

Im Schrot&Korn Magazin aus dem Bioladen habe ich einige leckere Rhabarberinspirationen gefunden. Unter anderem war ein Salat mit einer Rhabarber-Orangen-Vinaigrette dabei, was mich zu diesem Kompott inspiriert hat. 

Über den Frühling, die Blütensaison, hab ich ja schon meine Gedanken geäußert, beiseite gelegt habe ich das Thema trotzdem nicht. Natürlich nicht, denn der Frühling hält ja auch noch an, oder sollte er meiner Meinung nach konstant ein mal tun. Schade, dass man sich hier im hohen Norden nicht auf die Jahreszeiten verlassen kann (Klimawandel hin oder her, Verlass war noch nie. Als Kind gab es an Weihnachten ja auch selten Schnee). Ich suche noch nach meinem Lieblingsort, an dem es klimatechnisch gemäßigt zugeht -im Sommer nicht zu heiß, im Winter nicht zu viel Regen und viel Sonne. Das ist utopisch, oder? Aber wer trotzdem den ultimativen Tipp für mich hat, melde sich! Vom Stadtleben haben es mir bis jetzt vor allem Berlin, Amsterdam und London angetan. Paris liebe ich auch (ich bin ja auch Französin, wie könnte ich also diese wunderbare Stadt verachten), aber zu hektisch wäre mir das Leben dort. Barcelona soll auch wunderbar sein, ich hatte leider bis jetzt nur 2 Tage Zeit die Stadtkultur kennen zu lernen, zu kurz um sich eine Meinung zu bilden. Im Augenblick verweile ich in Hamburg, der schönsten Stadt der Welt? So heißt es zumindest, wenn man den musikalischen Lobpreisungen und den stolzen Hamburgern vertraut. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, Hamburg hat wirklich sehr schöne Seiten! Ich wohne nicht weit von der Elbe entfernt, da gehe ich gerne meine Laufrunde an der Elbchaussee entlang oder lass mich von der schönen Jugendstilarchitektur verzaubern. Aber, das ist für mich das große Aber, Hamburg ist mir zu einseitig. Ich liebe die Vielfalt, so wie man sie aus Paris, London und Amsterdam kennt. Brüssel soll auch sehr kosmopolit sein, das kann ich nicht beurteilen, noch nicht! An dieser Stelle also eine Anfrage an alle, die mir ihr Wissen über Brüssel näher bringen möchten: ich freue mich über Tipps rund um das Leben, Wohnen!! und Essen in der belgischen Hauptstadt.

So und nun doch noch einmal zu Blumen, rosaroten Kastanienblüten, rosarotem Rhabarber und Rosen. Wo doch gerade der Muttertag in aller Munde ist, hier ein leckeres Rezept, das in ein schönes Glas gefüllt die Mama bestimmt erfreuen kann, mit Rosenwasser und Blüten nämlich. Ein blumiges Frühlingsgeschenk, das von Herzen kommt und farblich auch schön aussieht (ich zumindest mag rosé) oder aber auf dem Muttertagsmenü als Dessert mit Sahnejoghurt oder Kokos-Panna Cotta sehr zu empfehlen.

  • 500 g Rhabarber
  • 100 ml Wasser
  • 40 g frische Kumquats
  • Zucker, Honig oder Stevia nach Belieben
  • 1 Vanilleschote
  • 50 ml Rosenwasser
  • 2 EL getrocknete Blüten 
  1. Rhabarber putzen, schälen und in Stücke schneiden.
  2. Wasser aufkochen und Zucker, Vanilleschote und Rhabarber dazugeben. Solange köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfällt. 
  3. Rosenwasser und Blüten dazugeben und falls notwendig mit Stärke etwas eindicken. 
  4. Entweder direkt warm mit Joghurt, zum Milchreis, zur Panna Cotta oder Vanillesauce servieren oder in ein Marmeladenglas füllen und einem lieben Menschen damit ein Lächeln auf die Lippen zaubern.
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Die Platz an der Sonne-Tarte: Spargel.Bärlauchcreme.Blüten

Was gibt es besseres als die Mittagspause in der Natur unter sonnigem Himmel zu verbringen. Ich habe meinen Lieblingssitzplatz gefunden. Die Schaukel, die Kindheitserinnerungen wach ruft und zu Höhenflügen, Wolkenbetrachtungen und Entspannen einläd.

Der Frühling ist doch so wunderbar! Wenn mich jemand vor einigen Jahren nach meiner Lieblings-Jahreszeit gefragt hat, bekam er immer die Antwort “Sommer”. Das ist ja keine unübliche Antwort, denn wer mag es nicht, mit Sonnenschein aufzuwachen und abends draußen mit einem Wein oder Bier den Tag ausklingen zu lassen.

Dieses Jahr ist es anders, und vielleicht ja auch für immer, der Frühling hat es mir angetan. Ich weiß nicht so Recht, was dieses Jahr so anders macht, aber ich fühle mich wie neugeboren. Ich nehme die Natur bewusster war, genieße die Luft, wenn es regnet (und wer mich kennt, weiß dass ich eigentlich Regen verabscheue) und erfreue mich am kleinsten Sonnenstrahl, frischen Kräutern und Gemüse auf dem Markt. Apropos: Ich suche Selbstpflück-Felder in der Umgebung von Hamburg, wenn jemand einen Tipp hat, freue ich mich! Vor einiger Zeit hätte mich ein Urlaub auf dem Land gelangweilt, aber jetzt träume ich von entspannten Momenten in einem kleinen, traditionsgebundenen Dörfchen in der Provence zwischen Lavendelfeldern und Obstbäumen.

Ich übe mich in Achtsamkeit, genieße die kleinen schönen Augenblicke und lerne was mir gut tut. Das ist ein wunderbares Gefühl, mit sich im Reinen zu sein. Dieses Frühlingsgefühl hatte ich dieses Jahr zum ersten Mal, als ich beim Friseur saß und meine vorher sehr langen Haaren fallen sah. Als ich in den Spiegel schaute, spürte ich ein Gefühl der Vertrautheit und Freiheit. Die ganze Zeit wollte ich doch eigentlich meine Haare abschneiden und Frische auf den Kopf bringen, sozusagen. Der Mut hat sich gelohnt, und das mag lächerlich klingen, aber es hat etwas in mir bewegt, meinem Selbstbewusstsein einen Kick gegeben. Mein Spiegelbild sagte zu mir: DAS bin ich also, so möchte ich sein. Zu meinem neuen kurzen Lockenschopf gehört also eine Art Lebensgefühl, mein neues Selbstbewusstsein, Zufriedenheit.

Es ist das Gefühl des Neuanfangs, die Menschen in meiner Umgebung leben auf (und ich auch), auf den Straßen hat man ein nettes Wort und ein Lächeln füreinander und am Hafen und Elbstrand herrscht Urlaubsfeeling. Auf dem Fahrrad genieße ich den Anblick der satt grün umrahmten Straßen und Alleen, bestaune das Blütenmeer der Bäume. Sind euch schon die Blütendüfte aufgefallen? Von jetzt auf heute duftet es überall nach einem bald nahendem Sommer. Herzallerliebst!

Als ich auf diesem Blog eine Blütenricotta-Tarte mit grünem Spargel entdeckte, ist mir das Herz aufgegangen. Wie kann es anders sein, wenn Blüten mir doch gerade den Kopf verdrehen? Hier habe ich also meine eigene Blütenkreation vollbracht und damit endgültig meine Lieblingstarte des Frühlings kreiert. Danke Dani für die Inspiration!  Verwendet habe ich eine provencalische Blütenmischung, die ich zufällig im Bioladen entdeckt habe. Schon die Farben erinnern an die lila Lavendelfelder des ach so schönen Frankreichs. Und auch, wenn ich noch im kalten Deutschland verweile, leistet diese blumige Tarte doch einen kleinen Beitrag zur Realisierung meines Provence-Urlaubs. Im Garten in Hamburg zwar, in der Mittagspause zwischen Löwenzahnblüten statt Lavendel allerdings, aber immerhin. Lasst es euch schmecken, genießt den deutschen Frühling oder lasst euch vom Geschmack in den Süden tragen.

Das ist also Frühlingserwachen: die Sinne schärfen, Gedanken mit dem Wind davontragen, neue Ideen sprießen, das Selbst in der Erde verwurzeln. Zeit für Neuanfang also. Und in der Tat tut sich bei mir so einiges in letzter Zeit. Ich liebe die Veränderung und bin immer offen für Neues. Mein Tipp also: Unternehmt etwas, was ihr schon immer einmal probieren wolltet oder wagt euch an ein Vorhaben, das euren Mut herausfordert: ich verspreche euch, dass ihr euch hinterher wunderbar und erfrischt fühlen werdet!

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 250 g grüner Spargel (oder halb Spargel, halb Frühmöhren)
  • 1 Bund Bärlauch
  • 200 g Schafsfeta
  • 1-2 El Blütenmischung z.B. von Herbaria
  • Salz
  • Pfeffer
Für den Teig
  • 60 g Buchweizenmehl
  • 40 g Quinoa-Mehl
  • 20 g Tapioka-Mehl
  • 20 g Kokosmehl
  • 1 TL Stärke
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1 TL Chia-Samen
  • 70 g Kokosöl (kalt)
  • 3-5 EL eiskaltes Wasser
  1. Spargel waschen, Möhren schälen und in feine Streifen schneiden.
  2. Den Backofen auf 180° vorheizen.
  3. In der Zwischenzeit den Teig zubereiten. Die Mehle, Stärke und Chia gut vermischen und mit Kokosöl verkneten (so dass die Masse schön bröselig ist). Dann nach und nach das kalte Wasser dazugeben, bis der Teig zusammenklebt. Zu einer Kugel formen (oder flach drücken) und  1 Stunde in Frischhaltefolie in den Kühlschrank stellen.
  4. Feta und Bärlauch pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Das Gemüse in einer Pfanne in wenig Wasser blanchieren und abschrecken.
  6. Den Teig 30 Min. vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen. Eine längliche Backform einfetten und den Teig hineinlegen. Mit der Gabel ein paar Mal einstechen und dann mit der Bärlauchcreme bestreichen. 
  7. Blüten darauf verteilen und das Gemüse darüber legen. Salzen, Pfeffern und mit Blüten bestreuen.
  8. Ca. 15 Min. backen.
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Die letzten und ersten Sonnenstrahlen: Tartar von Spargel, Artischocke und Fenchel im Zucchinimantel

Ich habe den Tag heute genutzt meinen Balkongarten zu pflegen, beziehungsweise, erst einmal zu bepflanzen. Umsonst habe ich nicht gestern nach der Arbeit noch einen Sack Blumenerde nach Hause geschleppt. Thymian, Fenchelkraut und Schnittlauch haben neue Plätze in einer alten Obstkiste bekommen, damit sie Platz zum wachsen haben. Und der Blumenkasten hat neue Gäste bekommen, Samen, die sich ganz bald hoffentlich mit essbaren Blüten bedanken.

Den ganzen Winter hindurch hat mein Zimmer und die Küche keinen Sonnenstrahl abbekommen, jetzt wo es allerdings immer sonniger wird und der Sommer immer näher rückt, hat sich die Sonne aus der Tiefe befreit und bestrahlt, bevor sie sich verabschiedet noch den Rand des Balkons und die Fensterbank meines Schlafzimmers. Herrliches Naturschauspiel, an dem ich mich heute mit meinem Abendessen erfreut habe.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleine Zucchini
  • 6 grüne Spargelstangen
  • 3 eingelegte Artischocken
  • 1/2 Fenchelknolle
  • 1 Zitrone
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Stängel Estragon
  • Olivenöl
  • Dijon-Senf
  • Salz
  • Pfeffer

  1. Zucchini längs in feine Scheiben schneiden. Spargel kleine Stücke schneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Spargel und Zucchini darin bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. bissfest braten. Salzen und Pfeffern.
  2. Estragonblättchen hacken und mit 2 EL Olivenöl, 3 EL Zitronensaft und 1 TL Dijon-Senf zu einer Sauce verrühren. 
  3. Fenchel und Artischocken fein würfeln und mit dem Spargel in der Sauce marinieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Das Gemüse auf Tellern anrichten, mit den Zucchinischeiben ummanteln und mit Frühlingszwiebelröllchen garnieren.

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Zuckerfreie Rhabarber-Muffins die Zweiten

Ich liebe Rhabarber, vor allem in Kombination mit kontrastreichen Geschmackskombinationen. Das Kribbeln auf der Zunge, wenn sauer und süß, süß und salzig aufeinandertreffen lässt den Frühling in mir so richtig aufleben. Endlich keine winterfaule Gemüsesorten mehr, sondern frühlingfrische Innovatoren, die meine Sinne beglücken und meine Teller begrünen.

Mein lieber Rhabarber,

schade, dass unser erstes Treffen trotz Frühlingsgefühle nicht so zufriedenstellend gelaufen ist. Aber wie hier gerade zufällig auf meinem Lesezeichen steht: “Jeder hat eine zweite Chance verdient.” Du also erst recht, denn ich hab dich wirklich gern. Und wenn man es so bedenkt, kannst du auch gar nichts dafür, dass du einen solch sauren Charakter hast, man muss eben lernen richtig damit umzugehen. Gegen Charaktereigenschaften zu kämpfen ist eine schlechte Idee, viel besser ist es die Schwächen zu Stärken zu machen. Und Säure ist ja deine Stärke. Das was du brauchst, ist eine süße Partnerin an deiner Seite, die dich gut ergänzt. Frau Zuckerrübe hat leider eine bösartige, ungesunde Ader, wie wäre es da mit ein bisschen südamerikanischem Feuer? Ich hoffe, du findest jetzt keinen Vorwand, wie Kulturunterschiede, um unser Date abzusagen, denn ich wünsche mir einen weltoffenen Partner. Ich weiß, dass ich auch nicht ganz einfach bin und dass man meine süße Persönlichkeit erstmal kennen lernen muss, bevor man sie schätzen kann.

Ich freue mich auf ein zweites Wiedersehen,

Deine Stevia.

Zutaten für 12 Muffins

  • 200 g Mehl (oder 100 g Buchweizenmehl, 50 g Tapiokamehl, 50 g Kokosmehl, 50 g Kokosraspel)
  • 2 Eier
  • 200 g (Schafs)-Joghurt oder Buttermilch
  • 125 g Margarine
  • 300 g Rhabarber, fein gewürfelt
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Backpulver
  • Zitronenabrieb einer halben Zitrone
  • 10-12 TL Stevia-Konzentrat
  • 1 Fläschen Bio-Orangenöl zum Backen
  • 2 TL Vanillepulver oder das Mark einer Vanilleschote

  1. Den Backofen auf 180° vorheizen.
  2. Margarine mit den Eiern schaumig rühren. Orangenöl, Zitronenschale, Vanille und Stevia dazugeben.
  3. Die trockenen Zutaten gut vermischen und mit den obigen Zutaten verrühren. Joghurt dazugeben und rühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Vielleicht (die Eier sollten frisch sein!) den Teig probieren, ob er süß genug ist, sonst nachsüßen.
  4. Rhabarberstücke untermischen und die Maße anschließend in Muffinförmchen verteilen. Ca. 20-30 Min. backen.
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Wildkräutersalat mit Spargel, Hähnchen und Zitronenminz-Dressing

Zutaten für 2 Portionen:

  • 8 Stangen Spargel (halb weiß, halb grün)
  • 2 Bio-Hähnchenfilets
  • 1 Bund Wildkräuter (Wilde Rauke, Beta-Salat, Brunnenkresse)
  • 1 Stängel frische Minze
  • 150 ml Schafsjoghurt
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1/4 TL Vanille
  • schwarzer Pfeffer
  • Fleur de Sel
  • Olivenöl
  • Rapsöl zum Braten

  1. Den Spargel waschen und gegebenfalls schälen, die holzigen Enden abschneiden und in 1 EL Öl bei mittlerer Hitze bissfest braten. Mit Pfeffer, Salz und Vanille würzen.
  2. Die Kräuter waschen und trocken tupfen und auf die Teller verteilen.
  3. Für das Dressing die Minzblätter mit Joghurt, 1 TL Zitronenschale und 2 EL Olivenöl pürieren. Mit Salz abschmecken.
  4. Das Hähnchenfilet in einer Tüte etwas flach klopfen und in 1 EL Öl von beiden Seiten braun anbraten. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und mit Zitronensaft beträufeln.
  5. Den Spargel auf dem Salat anrichten, mit Dressing begießen und zum Schluss mit Hähnchenstreifen garnieren.
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Soba-Nudeln mit Vanille-Spargel und Zucchini-Minz-Sauce

Im Moment spielt das Wetter in Hamburg verrückt: Morgens ist es windig, grau und regnerisch, Abends dafür frühlingshaft warm und schön sonnig, ein schöner Ausklang des Tages wie ich finde. Ich komme auf dem Heimweg von der Arbeit immer an wunderschönen Magnolienbäumen vorbei und schwöre mir jedes Mal meine Kamera am nächsten Tag mitzunehmen und die Naturschönheit festzuhalten, ich hoffe, ich denke morgen dran. Die Frühlingsgefühle begleiten dann auch schon meine Mahlzeitenplanung wie heute, als mich die Lust auf Spargel umkam. Nach der Arbeit bin ich schnell zum Markt geradelt und habe noch den letzten grünen Spargel des Tages einsammeln wollen, leider aber zu spät. Beim Biomarkt um die Ecke hab ich mich dann für weißen Spargel entschieden und bin damit auch zufrieden nach Hause gegangen. Bei der Käuterauswahl fiel die Entscheidung schwerer. Ich musste mich entscheiden zwischen Rucola, Bärlauch und Minze. Die Sauce habe ich schlussendlich aus Zucchini, Minze und etwas Bärlauch gemacht. Der Spargel wurde gebraten und mit Vanille gewürzt - diese Geschmackskombination habe ich schon letztes Jahr zur Spargelzeit mit einem Spargel-Feta-Salat für mich entdeckt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleine Zucchini
  • 6-8 Blätter frische Minze
  • 4 Blätter Bärlauch
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 g Sobanudeln (reine Buchweizennudeln)
  • 10 Stangen grünen Spargel, ersatzweise weißen Spargel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/4 TL Vanillepulver
  • Rapskernöl zum Braten
  1. Den Spargel waschen (und schälen) und in Stücke schneiden. Eine Pfanne mit 2 EL Öl erwärmen. Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Das Weiß der Zwiebel leicht andünsten, dann den Spargel dazugeben und 15 Min. bei mittlerer Hitze garen. Mit Salz, Pfeffer und Vanille würzen.
  2. In der Zwischenzeit die Sobanudeln in kochendem Wasser ca. 6 Min. garen, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
  3. Zucchini würfeln und blanchieren oder gerieben in einer Pfanne in etwas Wasser dünsten. Zucchini, Minze, Bärlauch und Öl pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. 
  4. Die Nudeln kurz mit dem Spargel in der Pfanne wenden und mit der Zucchinisauce und Frühlingszwiebelgrün anrichten.
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Völlig von der Rolle: Spargel, Bärlauch und Krabben eingerollt in Reisteig

So sieht es aus, der Frühling bringt Veränderung -in der Natur und in unseren Leben. Es grünt und sprießt, wir werden aktiv und kreativ und manchmal überrumpelt einen der Tatendrang -und man ist also völlig von der Rolle. Die Frühlingsrolle auf meinem Teller kommt da genau richtig, ein bisschen Frische für den Körper.

Zutaten für 2 Rollen:

  • 4 Stangen grünen Spargel
  • 1 Packung Nordseekrabben
  • 2 Reisteigblätter
  • 2 Bärlauchblätter
  • 1 handvoll Rucola
  • Zitronensaft
  • Öl zum Braten
  • Salz, Pfeffer
Ingredients for 2:
  • 4 green aspargus
  • 1 package north sea prawns
  • 2 wild garlic leaves
  • 2 round rice paper wrappers
  • a palmful arugula
  • lemon juice
  • oil for frying
  • salt and pepper
  1. Den Spargel waschen, vom holzigen Ende befreien und in Stücke schneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel bei mittlerer Hitze ca. 15 Min. braten. Salzen und Pfeffern.
  2. Bärlauch und Rucola waschen. Reisteigblätter abspülen und auf feuchtem Küchenpapier auslegen.
  3. Ein Blatt Bärlauch mittig auf dem Reisteigblatt platzieren. Rucola, Krabben und Spargel darauf verteilen und mit Zitronensaft beträufeln. 
  4. Die Reisteigblätter zusammenrollen und servieren.

English version

  1. Wash the asparagus, cut off woody ends and cut them into few pieces. Heat 1 Tbsp of oil in a pan and fry the asparagus for 15 Min. Season with salt and pepper.
  2. Wash arugula and wild garlic. Submerge the rice paper in water until it is pliable and place it on a wet towel.
  3. Arrange arugula, wild garlic, asparagus and prawns on the rice paper and season with lemon juice. 
  4. Fold the buttom part over the filling. Holding the whole filling firmly in place, fold the sides of the wrapper in, then roll the whole wrapper up.
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Grüner Buchweizensalat mit Zucchini, Minze, Rucola und Feta

Ich experimentiere gerade mit verschiedenen Kohlenhydraten und teste aus, was mir schmeckt und was mir besonders gut tut. Buchweizen scheint mich munter zu machen, vielleicht liegt das aber auch nur an den Erinnerungen an die köstliche bretonische Buchweizengalette, die es zu Hause manchmal gab.

Buchweizen ist übrigens gar kein Getreide, sondern ein Kraut dessen Früchte viele Proteine und eine Vielzahl an Mineralstoffen beherbergen und somit jeder Getreidesorte um Meilen voraus sind. Die im Buchweizen enthaltenden Stoffe Lysin und Lezithin bringen unsere grauen Zellen in Schwung und stärken die Nerven. Jetzt weiß ich Bescheid, war also doch eine richtige Intuition, das mir die kleinen Früchte gut tun :)

Also dann mal zugreifen und den Frühling genießen:

Zutaten für 1 Portion:

  • 50 g Buchweizen
  • 50 g Schafsfeta
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Handvoll Rucola
  • 4 Blätter frische Minze
  • 1 TL Dijon-Senf (Kräutersenf)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig
  • Öl zum Braten
  • Salz und Pfeffer
  1. Buchweizen warm spülen und nach Packungsanweisung aufsetzen. Ca. 15 Min. garen.
  2. Die Zucchini in kleine Würfel schneiden und in 1 EL Öl braten.
  3. Rucola und Minze waschen und klein schneiden. Feta zerbröckeln. Salatsauce mit Senf, Salz, Essig und Öl anrühren.
  4. Den noch warmen Buchweizen mit dem Dressing vermischen und dann das Gemüse und die Kräuter untermischen. 
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